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Rožnov pod Radhoštěm
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| K-Punkt: | ca. 40 m |
| Matten: | ja |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 49.456172, 18.122183 ✔
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| K-Punkt: | 2 m |
| Baujahr: | 2020 |
| Koordinaten: | 49.457023, 18.122014 ✔
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| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | ja |
| Baujahr: | 1954 |
| Umbauten: | 1975, 2001, 2006, 2011 |
| Status: | in Betrieb |
| Verein: | TJ Rožnov pod Radhoštěm |
| Koordinaten: | 49.456036, 18.122119 ✔
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Die Skisprunganlage Na Bučiskách in Rožnov pod Radhoštěm gehört zu den wichtigsten Zentren des nordischen Skisports im tschechischen Teil der Beskiden und bildet das Herzstück des von TJ Rožnov pod Radhoštěm betriebenen „Areál klasického lyžování – Bučiska“. Die Skisprungtradition in der Stadt reicht bis etwa 1930 zurück, als im Tal Paseka die erste Schanze entstand, auf der Sprünge bis 30 Meter möglich waren. Diese Anlage war bis 1958 in Betrieb, doch mit der Weiterentwicklung der Disziplin verlagerte sich der Schwerpunkt allmählich in das Tal Bučiska, wo 1954 die neue Schanze Hradisko gebaut wurde. Entworfen wurde sie vom bekannten Konstrukteur Karel Jarolímek, ihr ursprünglicher K-Punkt lag bei 54 m. Bereits während der Betriebszeit der K54-Schanze existierte auf demselben Aufsprunghang auch der Anlauf einer kleineren Schanze, der links vom Hauptanlauf angelegt war. Bereits drei Jahre später erhielt die Schanze einen Mattenbelag, wodurch regelmäßige Sommerwettkämpfe möglich wurden und Hradisko in den 1960er- und 1970er-Jahren zu einem Austragungsort zahlreicher nationaler und kleinerer internationaler Wettbewerbe wurde.
Eine entscheidende Modernisierung erfolgte im Jahr 1975, als der Anlaufturm zu einer Stahlkonstruktion umgebaut und das Profil der Schanze auf K70 vergrößert wurde. Gleichzeitig wurde auch die mittlere Jugendschanze erneuert, die heute als Anlage in der Kategorie K35–K38 genutzt wird. Der Ausbau des Areals war eng mit der Tätigkeit der Skiabteilung von TJ Rožnov verbunden, die schrittweise ein System zur Ausbildung des Nachwuchses im Skispringen und in der Nordischen Kombination aufbaute. Um die Jahre 2001/2002 wurde der Komplex um kleine Kinderschanzen erweitert, was den Einstieg in den Sport bereits in den jüngsten Altersklassen ermöglichte. Eine weitere große Umgestaltung fand 2006 statt: Die Großschanze erhielt einen erneuerten Anlaufturm, ein modernisiertes Profil (HS 77, K70) und einen neuen Mattenbelag. Im Jahr 2011 wurden auch die Schanzen K35 und K15 mit einem solchen Belag versehen; zum Komplex gehören außerdem die Kinderschanzen K15 und K9, die in den offiziellen Ausschreibungen der auf Na Bučiskách ausgetragenen Wettkämpfe aufgeführt sind; zudem gibt es eine mobile Mikroschanze K2, die gelegentlich zu anderen Anlagen „wandert“.
Na Bučiskách verfügt über eine reiche Rekordgeschichte und viele bemerkenswerte sportliche Ergebnisse. Der weiteste registrierte Sprung auf der Großschanze beträgt 82,0 m und wurde von Grzegorz Miętus beim Sommerwettkampf Beskid Cup am 15. Oktober 2006 erzielt. In tschechischen Quellen erscheint häufig auch Vít Háček als Schanzenrekordhalter, da er im August 2008 79,0 m sprang, den Juniorenwettbewerb beim Springen O pohár starosty města Rožnova gewann und sein Sprung damals als Verbesserung des Schanzenrekords beschrieben wurde. In neueren Übersichten werden jedoch die Weiten von František Holík (79,5 m im Jahr 2017) und Barbora Blažková (75,0 m im Jahr 2017) als offizielle Sommerrekorde geführt. Die Rekorde der kleineren Anlagen gehören unter anderem Daniel Škarka, der auf der K35-Schanze 40 Meter erreichte, während auf den kleinsten Schanzen unter anderem Tymoteusz Dyduch und Anežka Indráčková die besten Weiten erzielten. Mit dem Areal in Rožnov sind außerdem Athleten verbunden, die später in die Nationalmannschaften aufstiegen, etwa Robert Kubáň, Tomáš Vančura oder eben Daniel Škarka.
Nach der Modernisierung von 2006 entwickelte sich der Komplex Na Bučiskách zu einem festen Austragungsort zahlreicher nationaler und internationaler Veranstaltungen. Neben vielen Nachwuchswettkämpfen finden hier Wettbewerbe der Serie Beskydské turné statt, an denen mehr als zweihundert junge Skispringer aus mehreren Ländern teilnehmen, sowie bedeutende Masters-Veranstaltungen – so war Rožnov 2012 Gastgeber der Weltmeisterschaften der Veteranen im Skispringen, die auf den Schanzen K38 und K70 mit Teilnehmern aus zwölf Nationen ausgetragen wurden. Das traditionellste Ereignis bleibt jedoch der Wettbewerb „O pohár starosty města Rožnova pod Radhoštěm“, der seit den 1950er-Jahren organisiert wird und als einer der ältesten Skisprungwettkämpfe in Tschechien gilt. Bei der Jubiläumsauflage, der 50. Ausgabe im Jahr 2008, siegte Lukáš Hlava vor Tomasz Pochwała, und in der Juniorenkategorie überzeugte Vít Háček. In den letzten Jahren zieht dieser Wettkampf weiterhin die nationale Spitze an – 2020 triumphierte hier der tschechische Nationalmannschaftsspringer Viktor Polášek, und 2024 gewann Daniel Škarka, inzwischen für Dukla Frenštát startend, aber ein Eigengewächs des Klubs aus Rožnov. Die jüngsten Auflagen sind zugleich Teil der nationalen Serie Český pohár.
Heute ist die Skisprunganlage Na Bučiskách ein aktives Trainingszentrum für die Skispringer und Nordischen Kombinierer von TJ Rožnov pod Radhoštěm. Sie verfügt über den offiziellen Status einer Anlage, die für landesweite Wettbewerbe auf Matten zugelassen ist, und die Schanzen werden regelmäßig sowohl im Nachwuchstraining als auch für Sommer- und Winterwettkämpfe auf regionaler Ebene, Juniorenturniere, Stationen des Beskydské turné und Masters-Veranstaltungen genutzt. Dank der konsequenten Modernisierung nach 2006 hat der Komplex seine Bedeutung bewahrt und zählt zu den aktivsten Skisprungzentren in der Beskidenregion.
Schanzenrekorde K70 (Männer):
Schanzenrekorde K70 (Frauen):
Schanzenrekorde K35 (Männer):
Schanzenrekorde K35 (Frauen):
Schanzenrekorde K15 (Männer):
Schanzenrekorde K15 (Frauen):
Schanzenrekorde K9 (Männer):
Wettbewerbe:
Kontakt:
Karte:
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Výsledky junioři
New hill record by František Holík - 79,5m.