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Otrokovice
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| K-Punkt: | 25 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1940er |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 49.209367, 17.499287 ✔
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Die Skisprungschanze befand sich auf dem Hügel Tresný am südwestlichen Rand der Stadt, im heutigen Bezirk Zlín. Es handelte sich um eine kleine Trainings- und Lokalschanze; im Gelände sind bis heute Überreste der Anlage erkennbar, darunter Teile des Absprungbereichs.
Der Bau der Schanze steht im Zusammenhang mit der Tätigkeit der örtlichen Skigemeinschaft während des Zweiten Weltkriegs. Laut der Publikation „60 let tělovýchovy a sportovní činnosti v Otrokovicích 1908–1968“ war die Skisprungschanze auf dem Tresný eines der ersten größeren Investitionsprojekte der lokalen Skiabteilung. Die Bauarbeiten wurden in den Jahren 1940–1942 durchgeführt und beruhten größtenteils auf freiwilliger Arbeit; die Mitglieder der Abteilung sollen insgesamt etwa tausend Arbeitsstunden geleistet haben. Zu den am Bau beteiligten Personen zählten unter anderem Václav Šimek, Zd. Martinů und Jan Mikeska.
Bestätigte Angaben zu einem Schanzenrekord oder zu Sportlern, die dauerhaft mit der Anlage verbunden gewesen wären, sind nicht überliefert. Die Schanze diente höchstwahrscheinlich vor allem als lokale Anlage für das Training sowie für gelegentliche regionale Sportveranstaltungen.
Nach dem Ende der sportlichen Nutzung geriet die Anlage allmählich in Vergessenheit und wurde zerstört; es liegen keine bestätigten Informationen über einen späteren Wiederaufbau oder eine Modernisierung vor.
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