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Česká Kamenice
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| K-Punkt: | 40 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1954 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 50.803333, 14.439167 ✔
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Die Skisprungschanze Lompeják war die erste Anlage dieser Art in Česká Kamenice, im Kreis Ústí (Aussig) im Norden Tschechiens. Sie befand sich am westlichen Stadtrand, in einem bewaldeten Erholungsgebiet entlang des Wanderwegs „Mlýnky–Brand“, der heute bei Spaziergängern beliebt ist.
Erbaut wurde sie im Jahr 1954 mit einem K-Punkt von 40 Metern (K40). Die Hauptperson, die für den Bau verantwortlich war, war Jaroslav Egermajer, der einige Zeit das Skisprungleben in der Stadt organisierte. Die Schanze hatte eine klassische Erd-Holz-Konstruktion, typisch für tschechoslowakische Sprunganlagen der 1950er Jahre.
Auf der Lompeják-Schanze fanden nur drei Wettkämpfe statt, danach verlagerte sich die sportliche Aktivität allmählich auf eine neue Anlage am Zelený vrch auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt. Dort entstand Anfang der 1960er Jahre ebenfalls eine K40-Schanze (sowie eine kleinere K18), entworfen vom bekannten Konstrukteur Miloslav Bělonožník. Zwischen 1962 und 1967 wurden dort bereits sechs Wettbewerbe ausgetragen.
Die sportliche Geschichte der Lompeják-Schanze war kurz, ihre Bedeutung blieb lokal. Nach dem Ende der Wettkämpfe verfiel die Anlage nach und nach.
An der Stelle der ehemaligen Schanze sind noch heute der Erdwall und der sogenannte „Buben“ (Auslauf) zu erkennen – sichtbare Spuren der früheren Anlage. In Wanderführern von Česká Kamenice wird der Ort als Aussichtspunkt oder landschaftliche Besonderheit erwähnt.
Das Gelände fand Jahre später eine neue Nutzung. Im Jahr 2007 nutzte die Strecke des Český pohár MTB XC (Tschechischer Mountainbike-Cup) in der Umgebung von Česká Kamenice den ehemaligen Auslauf der Sprungschanze („Buben“) als natürliche Hindernispassage. Lokale Medien (Děčínský deník) berichteten damals, dass der alte Schanzenauslauf ein interessantes landschaftliches und sportliches Element des Rennens bildete.
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