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Stará Ves u Rýmařova
.
| K-Punkt: | 50 m |
Schanzenrekord: |
55,0 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1928 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | Schneelaufverein Römerstadt |
| Koordinaten: | 49.965542, 17.247883 ✔
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Die Sprungschanze in Stará Ves u Rýmařova (deutscher Name „Sudetenschanze“) wurde im Jahr 1928 am Hang der heutigen Mlýnská-Straße im damaligen Altendorf bei Römerstadt erbaut und diente den Sportlern des deutschen Vereins Schneelaufverein Römerstadt. Nach lokalen Quellen wurde der Bau finanziell von der örtlichen Seidenfabrik der Familie Flemmich unterstützt, und für den Entwurf war Ingenieur Karel Jarolímek verantwortlich — einer der führenden Schanzenkonstrukteure in der Tschechoslowakei. Die Schanze besaß einen K-Punkt von 50 m, und in den Quellen werden Rekorde von 54,0 m (laut einigen Archiven) sowie 55 m (laut einer Presse- und Rundfunkmeldung aus dem Jahr 1933) genannt. Bereits 1932 fand auf der Schanze eine große Sportveranstaltung mit 33 Teilnehmern statt, darunter der norwegische Springer Sigmund Ruud. Im Februar 1933 wurden dort die Meisterschaften der deutschen Wintersportvereine ausgetragen, die rund 4.500 Zuschauer anzogen und auch im Radio übertragen wurden — dabei wurde eine Weite von 55 m als neuer Schanzenrekord bekanntgegeben. Zuvor, im März 1932, stellte der norwegische Springer Minken laut der Zeitung „Prager Tagblatt“ mit 46 m einen neuen Schanzenrekord auf. In der Zwischenkriegszeit gehörte die Sudetenschanze zu den bedeutendsten Sprungschanzen im Jeseníky-Gebiet und konkurrierte hinsichtlich Organisation und sportlicher Bedeutung mit den Anlagen in Karlova Studánka und am Praděd. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Schanze an Bedeutung und wurde schließlich abgetragen — heute ist von der Konstruktion nichts mehr erhalten, außer der Geländemodellierung; der ehemalige Hang ist inzwischen mit Wald und Bewuchs überwachsen.
Schanzenrekorde K50 (Männer):
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