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CZECZE-MPohořany

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Horní bouda:

K-Punkt: ca. 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 45,0 m
Weitere Schanzen: K15
Matten: nein
Status: abgerissen
Verein: TJ Moravia
Koordinaten: 49.675833, 17.371667 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Die Skisprungschanze in Pohořany lag an einem steilen, bewaldeten Hang über dem Bystřice-Tal, zwischen der Straße von Pohořany nach Jívová und einer nahegelegenen Feriensiedlung. Die Sprungtradition in dieser Gegend reicht mindestens bis in die Zwischenkriegszeit zurück, als in der Region Pohořany und Nepřívaz erste einfache Schanzen entstanden. Die bekannteste Anlage wurde jedoch später errichtet – eine Stahlkonstruktion mit einem Profil von etwa K40, einem hölzernen Anlauf und einem deutlich ausgeformten Aufsprunghang. Daneben befand sich eine kleinere „Zwanziger“-Schanze, die vor allem von jüngeren Springern genutzt wurde. Bau und Betrieb der Anlage lagen bei der Skisparte des Sportvereins TJ Moravia aus der Gegend von Hlubočky und Mariánské Údolí.
Die Schanze war mindestens in den 1970er-Jahren aktiv in Gebrauch. Hier fanden beliebte lokale Wettbewerbe statt, und die Springer von Moravia – gelegentlich unterstützt von Athleten der Lokomotiva Olomouc – trainierten und starteten auch auf anderen Schanzen der Tschechoslowakei. Nach Angaben damaliger Athleten betrug der Rekord der größeren Schanze 45 Meter (gesprungen vom Springer Babica), während der beste Sprung des einheimischen Sportlers Miroslav Sova 41 Meter erreichte. Eine lokale Besonderheit war der effektvolle „Dvojskok“ – ein Schau-Doppelsprung zweier Brüder aus Dolany, die gleichzeitig auf zwei Anlaufspuren fuhren und sich dabei an den Händen hielten. Nach einem schweren Unfall eines Cousins von Jiří Raška wurde der hölzerne Anlauf neu gebaut, um Gleichmäßigkeit und Sicherheit zu verbessern.
In den 1980er-Jahren verfiel die Anlage zunehmend – hölzerne Teile wurden gestohlen, und die Stahlkonstruktion wurde schließlich aus Sicherheitsgründen abgetragen. Bis heute sind im Gelände nur die Betonfundamente und der gut erkennbare Verlauf des Aufsprunghangs erhalten geblieben, und der ehemalige Schanzenhang dient inzwischen als Ausflugsziel und Aussichtspunkt.

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