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Červenohorské Sedlo
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| K-Punkt: | 67 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1937 |
| Umbauten: | 1950, 1959 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SK Šumperk |
| Koordinaten: | 50.127936, 17.160425 ✔
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Die Skisprungschanze am Červenohorské Sedlo, bekannt als Keilbergschanze, wurde 1937 am Nordhang des Velký Klínovec im Gebirge Hrubý Jeseník erbaut. Sie entstand auf Initiative von Mitgliedern des Tschechoslowakischen Touristenklubs (KČST), der bereits zuvor große Skiveranstaltungen in dieser Region organisiert hatte. Bereits 1938 fanden dort die ersten bedeutenden Wettkämpfe statt – Wettbewerbe des KČST –, was die schnelle Einbindung der Schanze in das sportliche Leben der Region bestätigt. Ursprünglich war die Schanze etwa 54 Meter lang und die größte Anlage dieser Art im Raum Šumperk und den Jeseníky-Bergen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage wieder in Betrieb genommen und schrittweise modernisiert. In den 1950er-Jahren erfolgte der erste größere Umbau, und 1959 wurde die Schanze vollständig neu profiliert und auf die Größe K67 erweitert, womit sie zu einer der bedeutendsten Sprunganlagen der Region wurde. Im selben Jahr fanden anlässlich der Wiedereröffnung Armeemeisterschaften statt, die der spätere Olympiasieger und Legende des tschechischen Skispringens, Jiří Raška, gewann. In den folgenden Jahren wurde die Schanze vom Klub SK/TJ Šumperk betreut und diente mindestens bis in die 1960er-Jahre hinein Wettkämpfen und Trainingszwecken.
Die Anlage war noch in der ersten Hälfte der 1970er-Jahre in Betrieb, wurde danach jedoch endgültig geschlossen und abgetragen. Das Gelände des ehemaligen Auslaufs wurde in die Infrastruktur des sich entwickelnden Skigebiets Červenohorské Sedlo integriert – heute verläuft dort eine der Hauptabfahrtspisten. Spuren des früheren Schanzenprofils sind bis heute erkennbar.
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