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CZECZE-LHarrachov

Sportovní areál Čerťák

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Ort | Links | Karte | Foto-Galerie | Artikel | Kommentare

.

Čerťák:

Schanzengröße: HS 100
K-Punkt: 90 m
Männer Weitester Sprung: 102,5 m (Viktor Polášek CZE, 17.01.2017, N-CZE)
Männer Winter Schanzenrekord: 102,0 m (Jiří Konvalinka CZE, 18.02.2024, NC-OPA)
Männer Sommer Schanzenrekord: 102,5 m (Roman Koudelka CZE, 16.09.2006)
Frauen Weitester Sprung: 98,5 m (Anežka Indráčková CZE, 16.03.2025, N-CZE)
Frauen Winter Schanzenrekord: 97,5 m (Julia Clair FRA, 11.03.2016)
Anlauflänge: 89 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 6,5 m
Tischneigung: 11°
Tischhöhe: 2,25 m
Geschwindigkeit: 86,4 km/h
Aufsprungneigung: 34°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Matten: ja
Baujahr: 1979
Umbauten: 1998
Koordinaten: 50.767975, 15.431859 Google Maps OpenStreetMap
K90 (1979-...)K80 (1955-1979)K50 (1930-1952)K40 (1920-1930's)

Čerťák:

Schanzengröße: HS 73
K-Punkt: 70 m
Männer Winter Schanzenrekord: 77,0 m (Jan Matura CZE, 1996)
77,0 m (Håkon Kamlesh Heltzer Sørstad NOR, 08.01.2023)
Frauen Winter Schanzenrekord: 67,5 m (Kirá Maria Kapustíkova SVK, 28.01.2023, NST)
Anlauflänge: 90 m
Anlaufneigung: 22,5°
Tischlänge: 6 m
Tischneigung: 10°
Tischhöhe: 1,75 m
Geschwindigkeit: 78,8 km/h
Aufsprungneigung: 33°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Matten: nein
Baujahr: 1979
Umbauten: 2003
Koordinaten: 50.768283, 15.431541 Google Maps OpenStreetMap
K70 (1979-...)K50 (1955-1979)

Čerťák:

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 43,5 m (František Vaculik CZE, 1999)
Matten: nein
Baujahr: 1979
Umbauten: 2000
Koordinaten: 50.768697, 15.431247 Google Maps OpenStreetMap
K40 (1979-...)K32 (1956-1979)

Weitere Schanzen: nein
Baujahr: 1920
Umbauten: 1955, 1979, 1998, 2003
Status: in Betrieb
Verein: TJ Jiskra Harrachov
Koordinaten: 50.767975, 15.431859 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

In Harrachover Ortsteil Ptacince wurde 1922 eine Schanze eines tschechischen Skivereins errichtet, auf der man über dreißig Meter weit sprang. Nach dem späteren Ausbau der Schanze sprang 1927 der deutsche Willy Dick 49 m Schanzenrekord. Anfang der 30er Jahre bauten sie unweit im gleichen Tal eine neue Schanze mit Holzturm, auf der fast 70 m erreicht wurden. 1937 zerstörte ein Sturm den Anlaufturm - der Schaden konnte nicht repariert werden und die Schanze verfiel.
Am Čertak war aber schon 1920 die erste 40 m-Holzschanze auf Initiative eines deutschen Hotelbesitzers gebaut worden. Im Laufe der Jahre wurde die Schanze immer wieder vergrößert und eine kleine kam dazu. Es wurden Sudetendeutsche Meisterschaften, Deutsche Jugend­meister­schaf­ten und viele hochgradig besetzte internationale “Teufelsberg-Sprungläufe” durchge- führt, wobei Sprungweiten über 60 m bzw. 30 m erreicht wurden. 1946 verei- nigten sich beide Vereine und gesprungen wurde nur noch am Čertak. 1952 wurden beide Schanzen neu aufgebaut, aber man dachte schon damals an den Bau einer 100 m-Schanze.
1955 wurde das Areal neu konzipiert. Die große Schanze wurde zur K70 und die kleine Schanze zur K50 profiliert. Dazu kam eine 30 m “Pionierschanze”, welche ein Jahr später die erste tschechische Mattenschanze wurde. In den 70er Jahren wurden diese Holzkonstruktionen baufällig und eine Erneuerung war unumgänglich. 1979 wurde das Areal nach umfangreichem Umbau feierlich eröffnet. Die große Schanze war zur K90 geworden, die mittlere zur K70 und die kleine zur neuen K40-Schanze.
1998 wurden auf der K90 Matten und eine Keramikspur montiert. Alle drei Schanzen werden weiterhin profilmäßig aktualisiert und entsprechen den Vorgaben der FIS - ein Verdienst des hiesigen Schanzenarchitekten J. Slavik. Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel ist der Unterhalt jedoch schwierig. So musste die K90 von 2018 bsi 2020 zeitweise geschlossen werden.
In den folgenden Jahren wurde die Normalschanze in Harrachov vor allem zu einem Zentrum des Nordischen Kombinationssports, und es fanden dort mehrere Weltcup-Wettbewerbe statt. Die Anlage diente zudem als Austragungsort für die tschechischen Meisterschaften sowie für zahlreiche Nachwuchsveranstaltungen, darunter nationale Sommerspringen auf Matten im Jahr 2003.
In den Jahren 2010–2011 festigte Harrachov seine Stellung als wichtiger Stützpunkt der Nordischen Kombination. Dank der Mattenbelegung des Aufsprunghangs und der keramischen Anlaufspuren war die Normalschanze über viele Jahre hinweg einer der bedeutendsten Trainingsorte für tschechische Kombinierer und ein regelmäßiger Halt im OPA- und FIS-Kalender.
Parallel dazu beherbergten die größeren Schanzen des Komplexes – die Großschanze und die Skiflugschanze – Weltcup-Wettbewerbe sowie letztmals im Jahr 2014 die Skiflug-Weltmeisterschaften. In den darauffolgenden Jahren verschlechterte sich der technische Zustand sowohl des „Mammuts“ als auch der übrigen Schanzen zunehmend, sodass 2018 auch die K90 und K40 geschlossen wurden.
Trotz der infrastrukturellen Probleme fanden im März 2016 noch stark besetzte FIS-Cup-Wettbewerbe für Männer und Frauen auf der Normalschanze statt. Das Jahr 2017 brachte den bislang weitesten Sprung auf der K90 – 102,5 m durch Viktor Polášek; bereits 2006 hatte Roman Koudelka dieselbe Weite auf Matten erzielt.
Nach mehreren Jahren völligen Stillstands begann eine schrittweise Revitalisierung des Komplexes. Im Jahr 2022 wurde die Normalschanze HS 100 renoviert und erhielt ein neues FIS-Zertifikat, das später bis 2030 verlängert wurde. Dadurch kehrte Harrachov in den internationalen Nachwuchskalender zurück – im Februar 2023 und 2024 wurden Alpen-Cup-Wettbewerbe der Nordischen Kombination für Frauen und Männer auf Čerťák ausgetragen, und im Februar 2024 stellte Jiří Konvalinka mit 102,0 m einen neuen Winterrekord auf.
Die Normalschanze des Sportovní areál Čerťák bleibt nach der Renovierung und der Rückkehr in den internationalen Nachwuchskalender derzeit der wichtigste noch aktive Teil des historischen Schanzenkomplexes in Harrachov.

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Schanzenrekorde K90 (Männer):

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Schanzenrekorde K90 (Frauen):

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Schanzenrekorde K70 (Männer):

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4)   Radosław Pajka   schrieb am 03.09.2023 um 12:31:

skocznia w Harrahovie k - 185 {diabelska góra}.

Jest to bardzo dobra na pewno skocznia, bo sam się o tym przekonałem, można tam latać ponad 200 m. Wiem to bo tworzę w zeszycie skocznie narciarskie 170 m i skocznie na prąd w szwedzkim Lahtesal.

3)   korca   schrieb am 22.03.2021 um 15:36:

K90

K90 is 100% in service again.

2)   korca   schrieb am 24.05.2018 um 22:22:

Harrachov is dying

K90 and K40 are officially closed

https://www.sport.cz/ostatni/lyzovani/clanek/992161-skvost-v-ceskych-horach-jen-trosky-pro-sportovce-uz-jsou-nebezpecne-zavira-se.html#section-artcl

1)   360wroclaw   schrieb am 24.05.2018 um 09:55:

skocznie zostały zamkniete

skocznie k90, k70 i k40 ( prawdopodobnie ) zostały niestety zamknięte.

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