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Horní Maršov
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| K-Punkt: | 42 m |
| Baujahr: | 1947 |
| Genutzt bis: | 1957 |
| Koordinaten: | 50.668936, 15.823918 ✔
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| K-Punkt: | ca. 30 m |
| Koordinaten: | 50.662009, 15.810204
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| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | Texlen Horní Maršov |
| Koordinaten: | 50.668936, 15.823918 ✔
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Die Geschichte der Skisprungschanzen in Horní Maršov reicht bis in die Zwischenkriegszeit zurück. Bereits im Jahr 1928 verzeichnen Quellen aus dem Riesengebirge eine Skisprungschanze im Ort Marschendorf, dem heutigen Horní Maršov. Es handelte sich um eine natürliche HDW-Trainingsschanze an einem bewaldeten Hang. Die Schanze hatte einen lokalen Charakter – nach späteren Untersuchungen war es eine kleine, natürliche Trainingsanlage, auf der die weitesten Sprünge etwa 30 Meter erreichten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg führte der Betriebssportverein von Texlen die Sprungtradition in Horní Maršov fort. Im Jahr 1947 wurde an einem nordöstlich gelegenen Hang, etwa einen Kilometer vom Dorfzentrum entfernt, eine neue Schanze mit einem K-Punkt von 42 Metern errichtet. Sie gehörte Texlen Horní Maršov, das mit der lokalen Textilindustrie verbunden war. Die Schanze diente vor allem dem Training und lokalen Wettkämpfen des Arbeitersportvereins. Sie wurde ungefähr ein Jahrzehnt lang genutzt.
Laut Archivangaben war die Anlage bis 1957 in Betrieb; danach wurde die Pflege eingestellt und die Schanze verfiel allmählich. Zur selben Zeit existierten im Gebiet der heutigen Gemeinde weitere kleine Schanzen, unter anderem in Dolní Lysečiny. Dies zeigt, dass Horní Maršov eines der lokalen Zentren des Skispringens im östlichen Teil des Riesengebirges war.
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