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CZECZE-HŠpindlerův Mlýn

Svatý Petr

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

.

Svatý Petr:

K-Punkt: 86 m
Männer Winter Schanzenrekord: 84,5 m (Hans-Georg Aschenbach DDR, 13.02.1973)
Anlauflänge: 85,3 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 4,6 m
Tischneigung:
Aufsprungneigung: 36°
Baujahr: 1947
Umbauten: 1963
Genutzt bis: 1981
Koordinaten: 50.718611, 15.614444 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 66 m
Männer Winter Schanzenrekord: 50,5 m (Pauli Vainio FIN, 06.02.1949)
Anlauflänge: 67,6 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 4,2 m
Tischneigung:
Baujahr: 1948
Umbauten: 1963
Koordinaten: 50.718889, 15.614167 Google Maps OpenStreetMap

Klausengrundschanze:

K-Punkt: 50 m
Baujahr: 1906
Umbauten: 1940
Genutzt bis: 1942
Weitere Schanzen: K28, K16
Matten: nein
Baujahr: 1906
Umbauten: 1940, 1947-48, 1963
Genutzt bis: 1981
Status: abgerissen
Verein: Ski Klub Špindl
Koordinaten: 50.718611, 15.614444 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

In der Geschichte des tschechischen Ski­spring­ens gehörte Špindlerŭv Mlýn (dt. Spindler Mühle) im Riesengebirge zu den bekanntesten Zentren. Heute ist es ein kleiner aber gefragter Wintersportplatz mit alljährlich vielen Urlaubern, an dem auch der Alpine Ski-Weltcup ab und an Station macht.
Der erste historisch erwähnte Sprunghügel stand schon 1905 nahe dem Hotel Esplanada (Bestweite 1906 war 16,5 Meter). Später existierte in den zwanziger Jahren noch eine Schanze im Milscherloch.

1936 wurde die Elbgrundschanze am Mädelsteg eröffnet (cz. Masarykův Můstek und Dívčí lávky), auf der die Nazi-deutschen Meisterschaften 1941 statt fanden.
Die erste Schanze im Ortsteil Svatý Petr (dt. Sankt Peter) gab es bereits ab 1906. Die Klausengrundschanze wurde für die österreichischen Meisterschaften 1910 errichtet, wobei Weiten bis 25 Meter erzielt werden konnten. In den 1920er Jahren erlaubte die Schanze dann Sprünge um 40 Meter. Für das Kombinationsspringen 1941 wurde die Klausengrundschanze in Svatý Petr zur 50 m-Schanze ausgebaut. Beim Sieg von Gustl Berauer sprang Adolf Steinmüller mit 49,5 m die größte Weite. Die letzten Wettkämpfe waren hier die Nazi-Deutschen Jugendmeisterschaften 1942.
Nach dem 2. Weltkrieg verlagerte sich das Skispringen komplett nach Svatý Petr, wo von 1947 bis 1953 anstelle der Klausengrundschanze vier neue Holz-Schanzen (K16, K28, K50 und K72) errichtet worden waren. Schritt­weise wurden in den Jahren danach die Schanzen vergrößert und es wurden viele nationale und internationale Springen durchgeführt.
In den 60er und 70er Jahren war Svatý Petr auf der nun schon zur K86 vergrößerten Anlage Aus­trag­ungsort der damals bekannten „Bohemia Tournee“. Außerdem war Špindlerův Mlýn mit der Svatý Petr-Schanze 1964 und 1978 Austragungsort der Winter-Universiade.
Im Jahre 1969 entwarf der bekannte tschechische Schanzenbauer Karel Jarolímek eine Riesenschanze K170 für den Standort Svatý Petr. Der tschechoslowakische Skiverband entschied sich aber dafür dieses Projekt in Harrachov zu realisieren, was auch 1980 voll­endet wurde. Mit dieser Entscheidung war die Zeit des Skispringens in und um Špindlerŭv Mlyn abgelaufen und eine langjährige Tradition ging ein.

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1)   Alfred Kraus   schrieb am 05.11.2019 um 14:46:

Jugendschanze neben 60 m-Klausengrungschanze

Rechts neben der 60 m- Klausengrundschanze gab es eine
30m-Jugendschanze, auf der Ende Januar/Anfang Februar 1943
Schülermeisterschaften ausgetragen wurden.
Leider konnte ich von dieser Jugendschanze bisher kein Bild
finden.

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