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Vomp
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| K-Punkt: | 27 m |
| Weitere Schanzen: | K20.5 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1969 |
| Genutzt bis: | ca. 2000 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | WSV Vomp |
| Koordinaten: | 47.337472, 11.672917 ✔
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Die Josef-Gspan-Schanze war ein Skisprungschanzenkomplex auf einem Hang oberhalb des Dorfes Vomp in Tirol, im Gebiet Gspan, unweit der Siedlung Vomperberg. Er bestand aus zwei kleinen Schanzen: einer Hauptschanze mit einem K-Punkt von 27 Metern sowie einer kleineren Trainingsschanze mit einem K-Punkt von 20,5 Metern. Beide dienten vor allem der Nachwuchsausbildung im Verein WSV Vomp.
Die Skisprungtradition in Vomp reicht bis in die 1930er-Jahre zurück, als Mitglieder des WSV Vomp in der Nähe von Schloss Sigmundslust die erste größere Schanze errichteten, die sogenannte Schlossbergschanzee. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich diese Anlage zu einem wichtigen Austragungsort für Tiroler Wettbewerbe im Skispringen und in der Nordischen Kombination. In den 1960er-Jahren musste die Schanze jedoch aufgrund der Umwidmung des Geländes für Bebauung abgetragen werden. Eine provisorische Anlage im nahegelegenen Weng erwies sich als zu weit entfernt und für die Bedürfnisse des Vereins ungeeignet.
Eine neue Lösung entstand 1969, als das WSV-Mitglied Josef Gspan dem Verein sein Grundstück am Hang oberhalb von Vomp zur Verfügung stellte. Auf diesem Gelände wurde eine neue Schanze errichtet, die ihm zu Ehren den Namen Josef-Gspan-Schanze erhielt. Mit der Zeit entstand dort auch eine kleinere Schanze für die jüngsten Springer. Die Anlage wurde rasch zur wichtigsten Trainingsbasis des Vereins und ermöglichte die Fortführung der lokalen Skisprungtradition.
Die Schanze in Gspan spielte eine besonders bedeutende Rolle in der Entwicklung der Karriere von Armin Kogler, dem späteren Weltmeister und zweifachen Gesamtweltcupsieger. Kogler, geboren im benachbarten Schwaz, begann im Alter von zehn Jahren mit regelmäßigem Training beim WSV Vomp, und die Josef-Gspan-Schanze war seine Heimschanze. Zur gleichen Zeit wurde die österreichische Nationalmannschaft von einem weiteren Vomp-Athleten betreut – Max Golser, ehemaliger Olympiateilnehmer und langjähriger Nationaltrainer. Beide betonten, dass der kleine Standort in Vomp für die Entwicklung des Tiroler und österreichischen Nordischen Skisports von großer Bedeutung war.
Die Schanze wurde etwa bis zur Jahrtausendwende genutzt. Ab den frühen 2000er-Jahren verlagerte der WSV Vomp seinen Schwerpunkt zunehmend auf andere Wintersportarten und Freizeitaktivitäten, sodass die Schanzen nicht mehr gepflegt wurden. Heute ist das Gelände vollständig überwachsen, und im Gelände sind nur noch leichte Spuren des ehemaligen Aufsprunghangs zu erkennen.
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Schanze
Nicht direkt zur dieser Schanze, aber wieso wird mir nicht zurückgeschrieben zu der Schanze in HH?