Das Skisprungschanzen-Archiv zählt nun 4000 Anlagen!
7000. Schanze ins Archiv aufgenommen!
Neue Granåsen-Schanzen in Trondheim eröffnet
Brand zerstört Schanzen in Biberau-Biberschlag
Copper Peak: Finanzierung der Renovierung endlich gesichert
14.06.2026
13.06.2026
Werbung:
Partner:




Waldzell
.
| K-Punkt: | 60 m |
Schanzenrekord: |
56,0 m |
| Weitere Schanzen: | K40 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1949 |
| Umbauten: | 1970 |
| Jahr des Abbruchs: | 1983 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SC Waldzell, SC Ried |
| Koordinaten: | 48.107882, 13.416601 ✔
![]() |
Die Wallnerschanzen in Waldzell waren ein bedeutendes regionales Trainingszentrum für das Skispringen in Oberösterreich. Die Anlage bestand aus einer größeren K60-Schanze und einer kleineren K40-Schanze. Sie wurde 1949 auf Initiative des Pfarrers Josef Mayr-Zweimüller sowie der Mitglieder der örtlichen Vereine SC Waldzell und SC Ried errichtet. Der Name der Schanzen stammt von der Familie Wallner, die das Grundstück für den Bau zur Verfügung stellte.
1967 beschädigte ein Sturm die Holzkonstruktionen schwer, und drei Jahre später – 1970 – wurden sie unter Verwendung von Metallstützen und Stahlelementen wiederaufgebaut. Dadurch konnten sie bis 1983 genutzt werden, als die Erweiterung einer nahegelegenen Kiesgrube sowie das Auslaufen des Pachtvertrags den Schanzenbetrieb beendeten. Der Schanzenrekord lag bei 56 Metern, doch der Name des Rekordhalters ist nicht überliefert.
Auf den Wallnerschanzen trainierten führende österreichische Skispringer und Nordische Kombinierer, darunter: Andreas Goldberger – dreifacher Olympiamedaillengewinner (Bronze 1992 und 1994), sechsmaliger Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften (darunter Teamgold 1996), 20-facher Weltcupsieger und zweifacher Gewinner der kleinen Kristallkugel im Skifliegen, erster Springer, der offiziell die 200-Meter-Marke übertraf (1994); Anton Innauer – Olympiasieger auf der Normalschanze in Lake Placid (1980), Silbermedaillengewinner bei den Spielen in Innsbruck (1976), zweifacher Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und später Sportdirektor der österreichischen Nationalmannschaft; Ernst Vettori – Olympiasieger in Albertville (1992), Silbermedaillengewinner in Calgary (1988), Gesamtweltcupsieger der Saison 1985/86 und dreifacher Gewinner der Vierschanzentournee; Sepp Lichtenecker – österreichischer Nordischer Kombinierer, mehrfacher Medaillengewinner bei den Österreichischen Meisterschaften in den 1970er-Jahren, Trainer und regionaler Sportfunktionär, der sich für die Nachwuchsförderung in Oberösterreich einsetzte.
Kontakt:
Karte:
Foto-Galerie:Werbung:
Kommentar hinzufügen: