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22.01.2012
Andermatt
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| K-Punkt: | 70 m |
| Baujahr: | 1931 |
| K-Punkt: | 40 m |
| Baujahr: | 1964 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Andermatt |
Am 13. Dezember 1903 wurde der Skiclub Andermatt gegründet und 1905 führte man das erste offizielle Rennen, dass bedeutete damals einen Dauerlauf, ein Skispringen und einen Abfahrtslauf, durch. 1909 fand das "5. große Skirennen der Schweiz", die damaligen Schweizer Meisterschaften, in Andermatt statt.
Auf der am 27.12.1931 eingeweihten Gotthardschanze fanden je nach Winterbedingungen jährliche Sprungkonkurrenzen und natürlich auch Schweizer Meisterschaften im Sprunglauf und in der Nordischen Kombination statt. 1934 sprang der norwegische Meisterspringer Birger Ruud mit 66 m einen Schanzenrekord, der erst 1952 von Jan Armnes (Norwegen) und vom Schweizer Andreas Däscher mit 69 Metern überboten wurde. 1934 und 1953 fanden die Schweizer Meisterschaften auf der Gotthardschanze statt. Als kurz vor den Olympischen Spielen 1956 die russische Skisprung-Nationalmannschaft ihre Vorbereitungs- und Ausscheidungswettkämpfe auf der Gotthardschanze absolvierte, ist mehrmals über 70 m gesprungen worden.
Teile der Schanze und der Sprungrichterturm wurde 1945, 1951 und 1952 durch Lawinen zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Die Schanze selber war sehr windanfällig. Der letzte offizielle Sprunglauf fand 1966 anlässlich der Schweizer Meisterschaften statt. 1970 schlug für die Gotthardschanze die letzte Stunde. Der Schanzentisch wurde abgetragen und seither erinnert nur noch der erkennbare Aufsprunghang an die einstige Schanze in Andermatt.
Auf der 1964 erbauten kleineren Gurschenschanze (K40) wurde 1990 das letzte Springen veranstaltet. Danach wurde das Areal für die alpinen Abfahrtsbereich erschlossen.
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