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SUIAndermatt

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Gotthardschanze:

K-Punkt: 70 m
Baujahr: 1931

Gurschenschanze:

K-Punkt: 40 m
Baujahr: 1964
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: SC Andermatt

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Geschichte:

Am 13. Dezember 1903 wurde der Skiclub Andermatt gegründet und 1905 führte man das erste offizielle Rennen, dass bedeutete da­mals einen Dauerlauf, ein Ski­spring­en und einen Ab­fahrts­lauf, durch. 1909 fand das "5. große Skirennen der Schweiz", die damaligen Schweizer Meisterschaften, in Andermatt statt.
Auf der am 27.12.1931 eingeweihten Gotthardschanze fanden je nach Winterbeding­ungen jähr­li­che Sprungkonkurrenzen und natürlich auch Schweizer Meister­schaften im Sprunglauf und in der Nordischen Kom­bi­na­tion statt. 1934 sprang der norwegische Meisterspringer Birger Ruud mit 66 m einen Schanzenrekord, der erst 1952 von Jan Armnes (Norwegen) und vom Schweizer Andreas Däscher mit 69 Metern überboten wurde. 1934 und 1953 fanden die Schweizer Meisterschaften auf der Gotthardschanze statt. Als kurz vor den Olympischen Spielen 1956 die russische Skisprung-Natio­nal­mann­schaft ihre Vorbereitungs- und Ausscheidungswettkämpfe auf der Gott­hard­schanze absolvierte, ist mehrmals über 70 m gesprungen worden.
Teile der Schanze und der Sprungrichterturm wurde 1945, 1951 und 1952 durch Lawinen zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Die Schanze selber war sehr windanfällig. Der letzte offizielle Sprunglauf fand 1966 anlässlich der Schweizer Meis­ter­schaften statt. 1970 schlug für die Gott­hardschanze die letzte Stunde. Der Schan­zen­tisch wurde abgetragen und seither erinnert nur noch der er­kenn­bare Aufsprunghang an die einstige Schanze in Andermatt.
Auf der 1964 erbauten kleineren Gur­schenschanze (K40) wurde 1990 das letzte Springen veranstaltet. Danach wurde das Areal für die alpinen Ab­fahrts­bereich erschlossen.

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