Planica (Letalnica)
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Die „Letalnica HS 215“ im slowenischen Planica-Tal,
© www.planica.info
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Letalnica
„Bratov Gorišek“ (früher Velikanka):
Schanzengröße: HS 215
K-Punkt: 185
m
Rekord: 239,0
m (Skiflugweltrekord)
(Bjørn Einar Romøren NOR, 20.03.2005, WC)
Anlauflänge: 116,5 m
Anlaufneigung: 38,5°
Tischlänge: 7,5 m
Tischwinkel: 10,8°
Tischhöhe: 2,0 m
Geschwindigkeit: ca. 103 km/h
Aufsprungwinkel: 33,8°
Zuschauerkapazität: ca. 50 000
Baujahr: 1969, Umbau u. a.
1994 & 2003
Weitere Schanzen: siehe Planica (Velikanka)
Matten: nein
Verein: ŠD Planica
Geschichte:
Schon in den 30er Jahren wurde im slowenischen
Tal Planica im Dreiländereck mit Italien und
Österreich das Velikanka-Skisprungareal mit der
ehemaligen Flugschanze „Bloudkova Velikanka“
errichtet. Nach dem diese Schanze jedoch zu klein für Weltrekordflüge wurde,
konstruierten die beiden Brüder Lado und Janez Gorišek die neue
Flugschanze. Nach der Eröffnung am 19. März 1969 wurden in den darauf folgenden
Tagen fünf Weltrekorde gesprungen und die Riesenschanze erlebte einen würdigen
Einstand.
1972 wurde die erste Skiflug-WM auf der neuen „Velikanka“ ausgetragen, ist eine der ungewöhnlichsten
Schanzen der Welt. Für eine Flugschanze ist der Schan- zentisch
mit 2 m Höhe schon sehr niedrig, was u. a. durch einen riesenlangen Vorbau
(siehe Bild) bzw. 38 Grad Hangneigung eine sehr flache Flugkurve ergibt. Dieses
Schanzenprofil verzeiht keine Fehler, sonst landet man auf dem Vorbau.
Allerdings herrscht vormittags, wenn die Wettkämpfe stattfinden, aufgrund der
Lage meist Aufwind, was auch Stanko Bloudek, beim Auswählen der Baustelle
für die damalige Skiflugschanze (jetzt K130) berücksichtigte. Damit sind Riesen- weiten
relativ leicht zu stehen.
Beim Umbau in den Jahren 1993 und 1994 wurde der
Schanzentisch um 10 m nach hinten verschoben, der Vorbau somit verlängert, um
die gefährlich hohen Flugkurven - früher hatten die Springer bis zu 15 m
Luftstand - zu entschärfen. Das Profil in der Mitte der Schanze wurde
allerdings nicht geändert. Dadurch hat man jetzt mit 38 Grad Hangneigung - was
für den Parallelstil noch als normal galt - einen der steilsten Aufsprunghügel
überhaupt und somit sind Flüge viel leichter zu stehen. Durch die wieder von
den Gorišek-Brüdern geleiteten Umbauten waren für die
Skiflug-WM 1994 erstmals Weiten von über 200 Metern möglich, was Toni Nieminen am 17. März 1994 mit dem ersten gestandenen Sprung
über die magische Grenze auf 203 m bestätigte.
In den letzten Jahren fanden viele kleinere Umbauten statt, bei denen man vor allem den Aufsprungradius erweiterte. Dadurch wurden Sprünge über 230 Meter ermöglicht und man baggert fast jedes Jahr noch tiefer in den Aufsprunghügel, den Skifliegern immer größere Weitenbereiche zu eröffnen. Mittlerweile steht der Weltrekord in Planica bei 239,0 Metern, aufgestellt vom Norweger Bjørn Einar Romøren im März 2005.

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Der sehr lange Vorbau
der Letalnica:
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Kontakt:
ŠD Planica
Rateče 167a
4283 Rateče - Planica
Tel.: +386 (0)
588-70-60
Fax: +386 (0) 588-70-66


Panoramablick
auf die Velikanka-Skiflugschanze im Sommer
Weltrekordentwicklung in Planica:
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Auf der alten Flugschanze Bloudkova Velikanka, jetzt K130: 15.03.1936: 101,5 m Sepp Bradl (AUT) 1936: 107,0
m Sepp Bradl
(AUT) 1941: 108,0
m Rudi
Gehring (GER) 1941: 109,0
m Franz
Mair (GER) 1941:
111,0 m
Hans Lahr (GER) 1941:
112,0 m
Paul Krauss (GER) 1941: 118,0 m Rudi Gehring (GER) 1948: 120,0 m
Fritz Tschannen (SUI) Auf der Velikanka
(seit 2004 „Letalnica“), K185: 21.03.1969: 156,0 m Björn Wirkola (NOR) 22.03.1969: 160,0 m Björn Wirkola (NOR) 22.03.1969: 164,0 m Jiri
Raska (CSR) 23.03.1969: 165,0 m
Manfred Wolf (GER) 15.03.1974: 169,0 m Walter Steiner
(SUI) 16.03.1979:
174,0 m Klaus
Ostwald (GER) 15.03.1985: 186,0 m Mike Holland (USA) 15.03.1985: 187,0 m Matti Nykänen (FIN) 16.03.1985: 191,0 m Matti Nykänen (FIN) 15.03.1987: 193,0 m Vegard Opaas (NOR) 15.03.1987: 194,0 m Pjotr Fijas (POL) |
17.03.1994: 196,0 m Martin Höllwarth (AUT) 17.03.1994: 202,0 m Andreas Goldberger (AUT),
gerodelt 17.03.1994: 203,0 m Toni Nieminen (FIN) 18.03.1994:
209,0 m Espen Bredesen (NOR) 22.03.1997:
210,0 m Espen Bredesen (NOR) 22.03.1997: 212,0 m Lasse Ottesen (NOR) 19.03.1999:
214,5 m Martin Schmitt (GER) 20.03.1999:
219,5 m Tommy Ingebrigtsen (NOR) 16.03.2000:
224,5 m Thomas Hörl (AUT) 18.03.2000:
225,0 m Andreas Goldberger (AUT) 20.03.2003: 20.03.2003:
227,5 m Matti Hautamäki (FIN) 21.03.2003:
232,5 m Veli-Matti Lindström (FIN),
gerodelt 22.03.2003: 228,5 m Matti Hautamäki
(FIN) 23.03.2003: 231,0 m Matti Hautamäki
(FIN) 17.03.2005: 234,5 m Andreas Widhölzl (AUT), gerodelt 20.03.2005: 231,0 m Tommy Ingebrigtsen
(NOR), Probe 20.03.2005: 234,5 m Björn Einar Romøren (NOR), Probe 20.03.2005: 235,5 m Matti Hautamäki
(FIN) 20.03.2005: 239,0 m
Bjørn Einar Romøren (NOR), Skiflug-WR 20.03.2005: 240,0 m
Janne Ahonen (FIN), gerodelt |