Garmisch-Partenkirchen
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Zwei Computermodelle der neuen Schanze:
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Olympiaschanze:
Schanzengröße: HS 140
K-Punkt: 125 m
Rekord: 141,0 m (Gregor Schlierenzauer AUT, 01.01.2008, WC)
Turmhöhe: 60,4 m
Anlauflänge: 103,5 m
Anlaufneigung: 35,0°
Tischlänge: 6,9 m
Tischwinkel: 11,0°
Tischhöhe: 3,13 m
Geschwindigkeit: 94,3 km/h
Aufsprungwinkel: 34,7°
Schanzengröße: HS 89
K-Punkt: 80 m
Rekord: 89,0 m (Antonin Hajek CZE)
Turmhöhe: 24,0 m
Anlauflänge: 90 m
Anlaufneigung: 30°
Tischwinkel: 10,5°
Geschwindigkeit: 75,0 km/h
Aufsprungwinkel: 33,9°
Schanzengröße: HS 45
K-Punkt: 43 m
Rekord: 45,5 m (Jong Jik Choi
KOR &
Klimek Murańka POL, 30.07.2005)
Zuschauerkapazität: 35.000
Baujahr: 1934, Neubau 1950
& 2007
Weitere Schanzen: K20 (SR: 22,0 m, Christoph
Zornig)
Matten: alle
Verein: SC Partenkirchen
Geschichte:
Seit
1921 führt der Ski-Club Partenkirchen das traditionelle Neujahrs-Springen
durch. Die erste „Olympiaschanze“ in Garmisch-Partenkirchen entstand 1925 am Kochelberg, obwohl zu dieser Zeit noch keine Olympischen
Winterspiele in Sicht waren.
Als
diese dem neuen Doppelort Garmisch-Partenkirchen für
1936 zugesprochen wurden, begann man mit dem Bau der „richtigen“ Olympiaschanze
am Gudiberg im Oktober 1933. Beim ersten
Probespringen am 5. Februar 1934 erreichte der Norweger Rolf Kaarby mit 70 Metern die größte Weite. Rund 5.000 Zuschauer
waren Zeugen dieser „Schanzenfeuertaufe“.
Den absoluten Zuschauerrekord erlebte die Große Olympiaschanze bei den Olym- pischen Winterspielen 1936. 130.000 Zuschauer verfolgten dieses einmalige Skisprung- Ereignis, das der Norweger Birger Ruud mit Weiten von 75 und 74,5 Metern gewann. Garmisch-Partenkirchen erhielt den Zuschlag auch für die Winterspiele 1940 und das heute noch existierende, unter Denkmalschutz stehende, Skistadion wurde gebaut.
Die
Große Olympiaschanze wurde mehrmals den sich veränderten Anforderungen
angepasst. 1950 entstand der stählerne Anlaufturm, damals einzigartig in
Architektur und Konstruktion. Dabei konnte durch Verlängerung des Anlaufs und
Zurücksetzung des Schanzentisches bei gleichbleibenden kritischen Punkt,
unveränderter Anlauf- neigung und einer Korrektur des
Aufsprunghanges die gesamte Anlage gestreckt werden. Mit dem Neujahrs-Springen
begann am 1. Januar 1953 die erste „Deutsch- Österreichische“ Springertournee.
1978
wurde die Schanze dann erneut umgebaut und der K-Punkt auf 107 Meter
verlängert. Der letzte Umbau fand 1996 statt, bei dem das Schanzenprofil den
modernen Erfordernissen angepasst und auf K115 vergrößert wurde. Im Laufe des
Jahres 2000 erhielt das Skistadion eine moderne Aufstiegshilfe und 2001 einen
Glasaufsatz am Anlaufturm.
Die
Schon über 50 Jahre alte Schanze wurde aber dann am 14. April 2007 gesprengt,
da das Schanzenzertifikat nicht mehr den FIS-Kriterien
entsprach. Unter größtem Zeitdruck begannen die Arbeiten, um die neue
futuristische K125-Schanze rechtzeitig für das Neujahrsspringen 2008 für ca. 14
Mio. € fertig stellen zu können. Die ersten Sprünge wurden dann im Rahmen eines
COC am 21. und 22. Dezember absolviert, ehe Gregor Schlierenzauer
dann beim Neujahrsspringen 2008 mit 141 Metern den ersten offiziellen
Schanzenrekord aufstellte. Die letzten Verkleidungsarbeiten des Anlaufturmes
und die Mattenbelegung wurden dann im Juni 2008 abgeschlossen.
Im Visier: Umbau
Olympiaschanze Garmisch-Partenkirchen
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Kontakt:
Ski-Club Partenkirchen
Schnitzschulstraße 17
82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.: +49 (0)8821 / 2003
Fax: +49 (0)8821 / 53429

Schanzenrekordentwicklung:
05.02.1934: 70,0 m Rolf Kaarby NOR
15.02.1936: 76,0 m Sven Eriksson SWE
01.01.1968:
92,5 m Bjørn Wirkola NOR
01.01.1969: 94,5 m Frantisek Rydval CSR
01.01.1971: 97,0 m Jiri Raška CSR
01.01.1979: 101,0 m Josef Samek CSR
01.01.1981: 102,0 m
Masahiro Akimoto JPN
01.01.1983: 103,5 m
Steinar Bråten NOR
01.01.1984: 104,0 m
Matti Nykänen FIN
01.01.1984: 108,0 m Jens Weißflog DDR
01.01.1989: 109,0 m Matti Nykänen FIN
01.01.1994: 110,0 m Jens Weißflog GER
01.01.1994: 111,0 m
Espen Bredesen NOR
01.01.1995: 114,0 m
Janne Ahonen FIN
01.01.1997: 117,5 m
Primoz Peterka SLO
01.01.1997: 118,0 m
Primoz Peterka SLO
31.12.1997: 121,0 m
Kazuyoshi Funaki JPN
31.12.1997: 121,0 m
Masahiko Harada JPN
01.01.1998: 122,0 m Masahiko Harada JPN
01.01.1999: 123,0 m Martin Schmitt GER
01.01.2001:
129,5 m
Adam Małysz POL
20.12.2007: 131,5 m Andreas Vilberg NOR
20.12.2007: 134,5 m Mario Innauer AUT
20.12.2007: 136,5 m Andreas Vilberg NOR
01.01.2008: 139,0 m Janne Ahonen FIN
01.01.2008: 141,0 m Gregor Schlierenzauer AUT
Garmisch-Partenkirchen:
Garmisch-Partenkirchen
liegt ganz im Süden Deutschlands in den bayerischen
Alpen und ist ein heilklimatischer Kurort in Oberbayern und international
bekannter Wintersportort in den Alpen am Fuß der Zugspitze, Deutschlands
höchstem Gipfel. Die Stadt entstand 1935 durch den Zusammenschluss von Garmisch
und Partenkirchen. Dort fanden 1936 die Olympischen Winterspiele statt. Neben
dem Fremdenverkehr ist die Kunststoffverarbeitung, die
chemische Industrie und die Herstellung von Skibindungen von wirtschaftlicher
Bedeutung. www.garmisch.de
Bilder vom
Bau der Schanze und die alte K115:

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