Dreiwerden
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Schanze der
Freundschaft:
K-Punkt: 39 m
Rekord: 43,0 m (R.
Dittrich, Scharfenstein, 1977)
Baujahr: 1951
Weitere Schanzen: K15
Matten: beide
Verein: BSG Rotation
Dreiwerden
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Die K39-Schanze in Dreiwerden
1971 und 1975, sowie die K15 (rechts)
Geschichte:
Als 1952 Fritz Reichel aus dem Chemnitzer Vorort Reichenhain bei
der Schanzeneinweihung im Dreiwerden mit 28 m den ersten Schanzenrekord erzielte,
war nicht abzusehen, dass die im Zschopautal gelegene
Schanze eine 35-jährige Lebensdauer haben sollte. Sie wurde genutzt für die
jährlichen Pokalspringen am zweiten Januar- Wochenende, Meisterschaften des
Kreises Hainichen, dann folgend Kreis-, Kinder- und Jugendspartakiaden und
schließlich Schanzen- tourneen mit Grüna, Einsiedel und Wünschendorf.
Für Abendsprungläufe wurde 1958 eine Lichtanlage installiert und im Laufe der
Zeit wurde die Schanze mehrmals verbessert und vergrößert, erstmals im Jahr
1959. Der Bau der Pionierschanze K15 erfolgte 1961, welche wiederum 1965
erneuert und mit Matten belegt wurde. Nach der Sanierung des Anlaufturmes
erhielt die Schanze der Freundschaft 1974 einen Mattenbelag inklusive
Bewässerungs- system. Durch Übungsleitermangel, Materialpro-
bleme und ausbleibenden Nachwuchs dezimierte sich die
Skisprung- gruppe später so deutlich, dass 1986
letztmalig auf der Schanze gesprungen wurde. Komplett demontiert und
aufgelassen wurde sie im Jahr 1989.
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Der verwachsene Aufsprunghang der K39
und der Anlauf der K15 heute
© Mirko Burkhardt
Quelle:
Unterlagen
des langjährigen Sektionsleiters Ski,
Wolfgang Jünemann (verstorben)
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