Annaberg-Buchholz
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Foto vor dem Abriss der Pionierschanze und die Mattenschanze 1972: |
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Die Schanze unterhalb des |
Schanze an der
Frankenhalde (in Buchholz):
K-Punkt: 20 m
Baujahr: 1958/59
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Verein: BSG Fortschritt
Buchholz
Pionierschanze (in
Annaberg):
K-Punkt: 28 m
Rekord: 32,0 m (Sven Schreiter,
1985)
Baujahr: 1970
Weitere Schanzen: K18
Matten: beide
Verein: VSG Annaberg
Schanze am Waldschlösschen
(in Buchholz):
K-Punkt: 20 m
Baujahr: 1972
Weitere Schanzen: nein
Matten: ja
Verein: BSG Fortschritt
Buchholz
Geschichte:
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Oben: Schanze an der Frankenhalde früher &
heute Unten: Anlauf der
Pionierschanzen 1990 |
1958/59 wurde in der Buchholzer Fran-
kenhalde, einer durch Uranbergbau ent- standenen Kegelhalde, durch Mitglieder
der BSG Fortschritt Buchholz im dama- ligen NAW (Nationales Aufbau Werk) in
Eigenleistung eine Schanze errichtet. Nach der Fertigstellung im Herbst 1958
stürzte der Anlaufturm Ende Dezember auf Grund hoher Sturmböen um. Zum Glück
befand sich niemand an der Anlage. So musste der Anlaufturm ein zweites Mal
errichtet werden. Er wurde ein Stück höher und bekam die auf dem Foto zusehende
Luke. Danach lies die Schanze 20 m Sprünge zu und wurde bis Mitte der 60er
Jahre genutzt.
Dass in Annaberg nach dem Ende der
Pöhlbergschanze wieder skigesprungen werden konnte, ist auch ein Verdienst des
damaligen Skisprungtrainers Karl Zierold, der die Pionierschanze mit aufbaute
und dann über zwanzig Jahre lang den Annaberger Springernachwuchs betreute.
An der Nordseite des Pöhlberges gelegen, konnte im März 1971 die Pionierschanze
mit dem Kreisspartakiade-Sprunglauf einge- weiht werden.
Kinder und Schüler trainierten hier Sommer
wie Winter auf diesen beiden Schanzen. Regelmäßige Stadt- und
Sektionsmeisterschaften, sowie Pokalspringen fanden hier statt, wo manchmal an
einem Wettkampftag 90 Kinder um die Medaillen sprangen.
Nach 1993 verwaiste die Schanze und im Jahr
2001 beschloss und realisierte der Stadtrat den Abriss der Schanze, die damit
exakt 30 Jahre existierte.
Unweit der Gaststätte Waldschlößchen im
Annaberger Stadtteil Buchholz befand sich die 1972 erbaute Schanze als Ersatz
für die Frankenhalde. Sie entstand im Rahmen des Programms zur Förderung des
Skisprungnachwuchses, welches vom damaligen DTSB-Bezirksvorstandes
Karl-Marx-Stadt beschlossen worden war. Schon in den 80er Jahren wurde nur noch
vereinzelt darauf gesprungen und kurz nach der Wiederver- einigung wurde sie
1992 abgebaut.
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