Altenberg
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Raupennest-Schanze:
K-Punkt: 28 m
Baujahr: Ende 20er
Weitere Schanzen: K12
Matten: nein
Geschichte:
Ende der 20er Jahre ist
diese Schanze am alten Raupennest erstmals gebaut worden. Federführend waren
damals der Dresdner Skiklub und der Altenberger
Skiklub, die mit großem Elan das Skispringen betrieben. Es wurden viele
lokale Sprungläufe von den Vereinen organisiert und durchgeführt und die
Schanze wurde natürlich in den später- en Jahren ausgebaut. Die geografische
Lage ließ aber nur einen maximalen KP von 28 m zu, welchen diese bis Anfang der
80er Jahre hatte und deshalb war sie in den letzten zwanzig Jahren ihrer
Nutzung vorrangig eine Schanze für Schüler und Jugendliche.
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1985 wurde sie
abgerissen. Heute befindet sich auf diesem Hang eine Sommerrodelbahn.
Foto von 1965
© Stanislav Špok
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Ansichtskarten der
Riesengrundschanze von 1963 und 1968: Sammlung F.H.
Fotos: Mirko Burkhardt, Chemnitz |
Riesengrundschanze:
K-Punkt: 60 m
Rekord: 72,0 m
Baujahr: 1923
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Verein: SSV Altenberg
Geschichte:
Die größte Schanze im einstigen Bezirk Dresden war die Riesengrundschanze in Hirschsprung, einem unmit- telbaren Vorort von Altenberg, nahe der heutigen Bobbahn. Auf der Naturschanze wurde 1923 der erste Wettbewerb durchgeführt und einen Winter später erhielt sie den Namen „Böttrich-Schanze“. Die Böttrichs waren einheimische sprungbegeisterte Sportler, die nicht nur den Schanzenbau organisiert hatten, sondern den Ski- und Rodelclub Altenberg erfolgreich bis in die 30er Jahre vertraten. 1931 wurde dann der Schanzentisch vergröß- ert und der neue Sprungrichterturm hatte ab 1935 sogar eine Telefonanlage. Der Schanzenrekord lag seinerzeit bei 48 m. In den Nachkriegsjahren um 1948/49 wurde die Schanze erneuert.
1962/63 wurde die
Schanze vergrößert und dazu wurden ein Anlaufgerüst, der Schanzenvorbau und ein
Kampf- richterturm mittels Holzkonstruktionen
errichtet. Dabei wurde vorwiegend Abrissmaterial der Geisingberg-
schanze benutzt. 1964 wurde die Schanze mit Matten belegt. Der kritische Punkt
lag nun bei 60 m. Jahre später ist die Anlage nochmals im Profil umgebaut
worden, aber es fanden immer seltener Wettkämpfe auf der Schanze statt.
Angeblich war es Ende der 70er Jahre, als ein Tscheche mit 72 m Schanzenrekord
sprang. 1980 wurde die Schanze wegen Baufälligkeit gesperrt und darauf hin verkleinert.
1988 waren die letzten offiziellen Wettkämpfe (Kreis- und Bezirksmeis-
terschaften), wo aber nur noch Weiten um 45 m möglich
waren. Das Skispringen im Raum Altenburg war rückläufig und zur geplanten
Rekonstruktion des Sozial- gebäudes 1989/90 kam es
nicht mehr. 2002 wurden die letzten Bauten der Schanze abgerissen.
Kontakt:
Sächsischer Sportverein
Altenberg e.V.
Dresdner Str. 70
01773 Altenberg
Tel.: 035056/32381
Fax: 035056/34202
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