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Altenberg
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| K-Punkt: | 60 m |
| Rekord: | 72,0 m |
| Baujahr: | 1923 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | ja |
| Verein: | SSV Altenberg |
Die größte Schanze im einstigen Bezirk Dresden war die Riesengrundschanze in Hirschsprung, einem unmittelbaren Vorort von Altenberg, nahe der heutigen Bobbahn. Auf der Naturschanze wurde 1923 der erste Wettbewerb durchgeführt und einen Winter später erhielt sie den Namen „Böttrich-Schanze“. Die Böttrichs waren einheimische sprungbegeisterte Sportler, die nicht nur den Schanzenbau organisiert hatten, sondern den Ski- und Rodelclub Altenberg erfolgreich bis in die 30er Jahre vertraten. 1931 wurde dann der Schanzentisch vergrößert und der neue Sprungrichterturm hatte ab 1935 sogar eine Telefonanlage. Der Schanzenrekord lag seinerzeit bei 48 m. In den Nachkriegsjahren um 1948/49 wurde die Schanze erneuert.
1962/63 wurde die Schanze vergrößert und dazu wurden ein Anlaufgerüst, der Schanzenvorbau und ein Kampfrichterturm mittels Holzkonstruktionen errichtet. Dabei wurde vorwiegend Abrissmaterial der Geisingbergschanze benutzt. 1964 wurde die Schanze mit Matten belegt. Der kritische Punkt lag nun bei 60 m. Jahre später ist die Anlage nochmals im Profil umgebaut worden, aber es fanden immer seltener Wettkämpfe auf der Schanze statt. Angeblich war es Ende der 70er Jahre, als ein Tscheche mit 72 m Schanzenrekord sprang. 1980 wurde die Schanze wegen Baufälligkeit gesperrt und darauf hin verkleinert. 1988 waren die letzten offiziellen Wettkämpfe (Kreis- und Bezirksmeisterschaften), wo aber nur noch Weiten um 45 m möglich waren. Das Skispringen im Raum Altenburg war rückläufig und zur geplanten Rekonstruktion des Sozialgebäudes 1989/90 kam es nicht mehr. 2002 wurden die letzten Bauten der Schanze abgerissen.
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Rentner
es schmerzt schon , zu sehen was da geschehen ist
zumal ich in den 60 . auch mitgesprungen bin ehemals Lauenstein // auch auf Matten
aber alles ist vergänglich. Gruß aus Oberstdorf Allgäu
Wolfgang Richter