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Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

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Sprungschanze:

K-Punkt: 36 m
Rekord: 43,0 m (Tim Ackermann BRD)
Baujahr: 1926
Umbauten: 1947
Weitere Schanzen: K20
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: WSV Isartal / Icking

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Geschichte:

Vor den Toren Münchens, ca. 20 km südlich an der B11, liegt der kleine Ort Icking. Hier gegründete sich 1925 der WSV Isartal und errichtete 1926/27 die erste Sprung­schanze. Ein Förderer dieses Projektes war der Münch­ner Carl J. Luther - Skilauflehrer, Skichronist, Schan­zenbauer und späterer Sprunghügelberater der FIS.
Die Ickinger Schanze war eine Naturschanze und es wurden Weiten bis zu 30 m erzielt, später entstand daneben eine kleinere 20 m-Schanze für die Jugend. Von 1928 bis 1940 Jahren fanden hier mannigfaltige Wintersportveranstaltungen statt, wobei viele interes­sierter Mitstreiter und Zuschauer aus der bayerischen Landeshauptstadt erschienen. Mit der Zunahme des Skitourismus entwickelte sich auch die Gastronomie im Isartal und die lokale Eisenbahn erweiterte ihr Netz.
Wie überall ruhte während des Krieges die Vereins­tätigkeit, aber 1947 wurde in gemeinsamer Arbeit mit der Skiabteilung des TSV 1860 München der Bau einer neuen größeren Sprungschanze K36 mit Holzanlaufturm in Angriff genommen. Mit der Münchner Nordischen Skimeisterschaft wurde diese 1949 erfolgreich eingeweiht. Mittels eines Dieselstromaggregates wurden in den 50er Jahren dann auch Flutlichtspringen vor großem Publikum durchgeführt.
1972 erfolgte der letzte offizielle Sprunglauf auf der Schanze - den Schanzenrekord hält Tim Ackermann aus München-Pasing mit 43 m. Heute existiert auf dem Terrain nur noch der baufällige Kampfrichterturm und der Betonstützen-Anlauf aus den 60er Jahren sowie der Schanzentisch erinnern an die vergangene Zeit des Skisprungs in Icking.

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