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GERGER-BWFeldberg

Fahler Loch

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Feldbergschanze:

Schanzengröße: HS 93
K-Punkt: 85 m
Rekord: 94,0 m (Matthias Buse DDR, 1978)
Baujahr: 1936
Weitere Schanzen: K55, K20
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: Skizunft Feldberg

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Geschichte:

Ursprünglich entstand der erste kleinere Schanzenbau am Feldberg für die Deutsche Meisterschaft schon im Jahr 1928. Die Planung und der Bau der “Weitsprungschanze” im Fahler Loch in der Zeit von 1935 bis 1937 war eine Maßnahme, die von der Reichssportführung im Nationalsozialismus durchgesetzt wurde. Die Bedeutung und Wertschätzung des Schwarzwaldes als Wiege des deutschen Skisprunglaufes wurde entsprechend sportpolitisch propagiert und auch das Ziel, Olympische Winterspiele im Schwarzwald durchzuführen, spielte dabei eine große Rolle.
Für die damalige Zeit war der Bau dieses neuen Skistadions mit der Vereinigung von drei Sprungschanzen K70, K50 und K15 eine Neuheit, zumal die Anlage am Feldberg in 1300 m schneesicheren Höhe liegt. Mit der Eröffnung der Schanze wurde das traditionelle internationale Osterspringen von der abbruchreifen Max-Egon-Schanze auf die neue Schanze übertragen. Es war immer der letzte große Wettkampf im Schwarzwald am Ende des Winters und stets ein Ereignis mit sportlich international hochkarätigen Teilnehmern.
Nach dem Krieg wurde erst wieder ab 1949 auf der Feldbergschanze gesprungen. Im Jahr 1953 hatte sie einen kritischen Punkt von 80 Meter. 1963 sprang Helmut Recknagel mit 90 Meter neuen Schanzenrekord. 1966/67 wurde die Schanze im Profil umgebaut und bekannt ist, dass 1973 der Schweizer Walter Steiner die Rekordweite von 93,5 Meter erzielte. 1989/90 erfolgte nochmals eine Modernisierung des Profils, aber im Jahr 1992 erfolgte mit einem Europa-Cup-Sprunglauf der letzte internationale Wettkampf. Danach wurde die Schanze stillgelegt und heute sind nur noch einige Restteile der Schanze erkennbar, auf der im Laufe von fast 70 Jahren alle großen Skispringer ihrer Zeit gestartet sind.

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