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Bad Urach
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| K-Punkt: | 70 m |
| Rekord: | 74,0 m (Georg Thoma , 1960) |
| Baujahr: | 1935 |
| Umbauten: | 1956 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | Skizunft TSV Urach |
Die Anfänge des Skispringens im schwäbischen Bad Urach gehen zurück bis 1912, die erste große Sprungschanze war die am 10.03.1935 eingeweihte Hermann-Greiner- oder auch Zittelstatt-Schanze, auf der bis zu 45 Meter weit gesprungen werden konnte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Hermann-Greiner-Schanze dann 1956 erweitert, auf ihr wurden bis 1969 zahlreiche große Wettkämpfe veranstaltet, zu denen bis zu 12.000 Zuschauer kamen. 1995 wurden schließlich die Reste der Schanze abgerissen, zehn Jahre später wurden sie wieder freigelegt:
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Verschönerungsverein Bad Urach legt Skisprungschanze frei Donnerstag, 13. Oktober 2005 | |
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Der Verschönerungsverein Bad Urach hat heute die ehemalige Ski- sprungschanze im Wald wieder freigelegt. 1969 ist sie zum letzten Mal ein Skispringer heruntergefahren, seither war sie von Bäumen und Gestrüpp umwuchert. Gesprungen werden soll dort jedoch auch künftig nicht, vielmehr will der Verein das Andenken an die Zeit wahren, als Bad Urach noch Schauplatz spannender Wettbewerbe war - und auch prominente Sportler an den Fuß der Schwäbischen Alb gelockt hat. So wie Skisprung-Legende Georg Thoma - er sprang 1960 mit 74 Metern den Schanzenrekord. Eine Tafel soll künftig an die Turniere hier in Urach erinnern. Viele der Helfer heute waren ehe- malige Skispringer aus Bad Urach, die ihre Gemeinschaftsaktion auch nutzten, um sich an alte Zeiten zu erinnern. Insgeheim hoffen sie doch ein bisschen darauf, dass mal wieder jemand durchstartet auf der Hermann-Greiner-Schanze in Bad Urach.
Bericht vom RTF.1 (Reutlinger Tübinger Fernsehen) |
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