Neubau der Velikanka verzögert sich
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Vejle
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| K-Punkt: | 26 m |
| Baujahr: | 1943 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | Sport Skole Nørreskoven |
Der Bau der Jyske-Sportschule in Vejle 1943 sollte der dänischen Jugend künftig eine gute sportliche Entwicklung ermöglichen. Initiator dieses Projektes war der legendäre Sportler Sven Aage Thomsen, der mit unglaublicher Willenstärke und Energie die Fertigstellung der Sportschule Anfang der 40er Jahre vorantrieb. Er war es auch, der trotz anfänglicher Skepsis der Bürgerschaft die Sprungschanze auf Gyllinghøj in Vejles Stadtbezirk Nørreskoven anlegte und das Gebiet zu einem Wintersport-Eldorado umwandelte.
Mit einer Gesamtlänge von 150 m und einem Höhenunterschied von 40 m war es zwar nicht die größte Anlage, denn andere Städte legten danach Schanzen mit größeren Dimensionen an, aber es war Dänemarks erste Sprungschanze und der Baustil galt als verkleinerte Ausgabe des Holmenkollens. Die Ingenieure Kofoed und Hornsled planten gemeinsam mit Sven Aage Thomsen die Schanze nach norwegischem Vorbild und die Bauausführung leitete Johan Eickhardt. Die Schanze bekam den Stempel des dänischen Ski- und Orientierungsverbandes und konnte somit auch für Meisterschaften genutzt werden. Den hölzernen Anlaufturm nutzte man im Sommer gern als Aussichtsturm mit schönem Blick auf das Umland. Bis Anfang der 60er Jahre wurde auf der Schanze gesprungen, danach hat man sie verfallen lassen und mittlerweile ist sie im Dornröschenschlaf der Natur verschwunden. Dennoch ist die Schanze ein Teil von Vejles Geschichte und erinnert an die vielen Initiativen des unvergessenen Sven Aage Thomsen.
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