Mürzzuschlag
|
|
Ganzsteinschanze:
K-Punkt: 55 m
Rekord: 65,0 m (Mario Innauer, 29.09.2004)
Baujahr: 1893, Neubau 1904,
Umbau 2004
Weitere Schanzen: K28, K18
Matten: alle
Verein: ESV Mürzzuschlag
Geschichte:
Am 2. Februar 1893 veranstaltete der Verband „Steierische Skiläufe“ den ersten Skisprungwettbewerb in
Mitteleuropa, zudem der Mürzzuschlager Hotelbesitzer
Toni Schruf anlässlich einer Vortragreise des
Nordpolforschers Fridtjof Jansen nach Wien eingeladen hatte. Der in Wien als
Bäckerlehrling arbeitende Norweger J. Bismarck Samson gewann die Konkurrenz von
einem verschneiten Misthaufen mit einer Rekordweite von 6 Metern. Zu diesem
Zeitpunkt lag die Entwicklung des Skispringens in Zentraleuropa um gut dreißig
Jahre gegenüber der von Norwegen entwickelten Sprungkultur zurück.
1904 wurde die Vorgängerschanze der heutigen
Ganzsteinschanze errichtet. Dieser Schanzenkomplex wurden 2004 für 130.000 €
renoviert und die drei Schanzen K55, K28 und K18 mit Matten ausgestattet. Zur
Ganzstein- Schanzenanlage gehört auch die wunderschöne 6 km lange
Panorama-Loipe, die auch für die Nordische Kombination verwendet wird. Die
Sprungschanzen werden das ganze Jahr über, soweit es das Wetter erlaubt, von
den Springern des ESV und vielen Gastvereinen aus Österreich, Ungarn, Slowenien
usw. zum Trainingsspringen sowie für nationale und internationale Bewerbe
genutzt.
In Mürzzuschlag gibt es
auch ein umfassendes Wintersportmuseum, welches bereits seit 1947 existiert und
auf über 1.000 m² bis zu 2000 Jahre alte Ausstellungsstücke zeigt.
|
|
|
|
Kontakt:
|
|
ESV Schisprung Mürzzuschlag
Oskar Bosetzky
Grazer Straße 43
8680 Mürzzuschlag
Tel.: +43 (0)
3852 2337
Schanzen > Österreich > Mürzzuschlag