Innsbruck
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Bergisel-Schanze:
Schanzengröße: HS 130
K-Punkt: 120 m
Rekord: 136,0 m (Adam Małysz POL, 11.09.2004, SGP)
Offizieller Rekord: 134,5 m (Sven Hannawald GER,
04.01.2002, WC)
Anlauflänge: 91,3 m
Tischhöhe: 4 m
Tischwinkel: 11,0°
Geschwindigkeit: ca. 90 km/h
Baujahr: 1927, Umbau 2001
Aufsprungwinkel: 37,8°
Zuschauerkapazität: 60.000 (offiziell 26.000)
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Verein: SV Innsbruck-Bergisel
Geschichte:
Zum
50. Jubiläum der Int. Vierschanzentournee soll das berühmte Bergisel-Skistadion
ein völlig neues Gesicht erhalten. Mit einem Gesamtaufwand von ca. 12 Millionen
Euro wird das Bergisel-Skistadion vollkommen
modernisiert. Auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Innsbruck wurde 1999 ein
internationales Gutachter-Verfahren ausgeschrieben, zu dem sechs prominente in-
und ausländische Architekten eingeladen wurden. Die fachkundige Jury wählte aus
den vorgelegten Projekten einstimmig den Vorschlag des Londoner
Architekturbüros Zaha Hadid
aus. Neben dem futuristisch gestalteten Anlaufturm und einer Angleichung des
Aufsprungprofils wird in mehreren Bauabschnitten eine
Aufstiegshilfe, eine Flutlichtanlage und eine Mattenauflage errichtet.
Das
bisherige Bergisel-Skistadion ist durch seine
besondere Ausgestaltung und die unzähligen Skiwettkämpfe berühmt geworden. Die
beeindruckende stadtnahe Lage vermittelte dem Besucher einen ausgezeichneten
Panoramablick in die Gebirgswelt und über die Stadt.
Das
Stadion hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Schon 1906 wurde der
"Ski-Club Innsbruck" gegründet, dessen Mitglieder auf verschiedenen
Schneeschanzen in der Umgebung von Innsbruck den Skisprung-Sport ausübten. 1908
baute der SCI eine feste Schanzenanlage am "Husslhof".
Bereits dort fanden internationale Wettkämpfe statt.
1927
wurde die erste Schanze am Bergisel ihrer Bestimmung
übergeben. Dabei sprang der Gasteiner Heinrich Mayerl
47.5 Meter. Für die Durchführung der Ski-Weltmeisterschaften 1933 wurde die Bergisel-Schanze völlig neu konstruiert. Der Norweger
Birger Ruud stellte dabei einen Schanzenrekord von 74 Metern auf.
Anlässlich
eines Fussball-Jugendturniers im Jahr 1941 besuchten
die Mannschaften vom SV Villingen und des SV Innsbruck die baufällige
Sprunganlage am Bergisel. Dabei ist der Anlaufturm
zusammengebrochen und es waren 4 Tote und mehrere Verletzte zu beklagen.
Daraufhin wurde die Anlage total abgerissen.
Nach
dem 2. Weltkrieg wurde die Schanze nach den ursprünglichen Plänen neu errichtet
und 1949 der Bestimmung übergeben. Seit der Gründung 1953 gehört das Bergisel-Springen zur Deutsch-Österreichischen
Springertournee.
Sowohl
bei der Durchführung der Olympischen Winterspiele 1964 als auch 1976 wurde die
Schanze jeweils den neuesten Bestimmungen und Anforderungen angepasst und
vergrößert sowie durch Zuschauer- und Organisations-Einrichtungen ergänzt.
In
Zusammenarbeit mit Seefeld wurden 1985 die Großschanzen-Wettbewerbe der
Nordischen Skiweltmeisterschaft auf der Großschanze am Bergisel
durchgeführt.
Schanzenrekordentwicklung:
??.??.1927: 47,5 m
Heinrich Mayerl AUT
12.02.1933: 70,5 m
Marcel Reymond SUI WM
12.02.1933: 70,5 m Josef Gumpold AUT WM
13.02.1933: 74, 0m Birger Ruud NOR
06.01.1955: 79,5 m
Torbjörn Ruste NOR VST
06.01.1956:
79,5 m Koba Zakadse SOV VST
06.01.1961:
84,5 m Kalevi Kärkkinen FIN VST
30.12.1962: 91,5 m
Toralf Engan NOR VST
05.01.1964:
95,5 m Jozef Przybyla POL VST
09.02.1964:
95,5 m Veikko Kankkonen FIN OLY
04.01.1970:
98,0 m Björn Wirkola NOR VST
04.01.1970:
99,0 m Horst Queck DDR VST
04.01.1975:
99,0 m Karl Schnabl AUT VST
04.01.1975:
101,0 m Hans Millonig AUT VST
03.01.1976:
103,0 m Peter Leitner BRD OLY
03.01.1978: 106,0 m
Falko Weißpflog DDR VST
02.01.1980: 107,0 m
Hubert Neuper
AUT WC
04.01.1984: 107,5 m
Klaus Ostwald DDR WC
04.01.1984: 107,5 m
Jens Weißflog DDR WC
04.01.1985: 112,0 m
Pavel Ploc
CSR WC
04.01.1987: 112,0 m
Ernst Vettori
AUT WC
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04.01.1994: 114,5 m
Andreas Goldberger AUT WC
03.01.1995: 117,0 m
Kazuyoshi Funaki JPN WC
04.01.1995: 117,5 m
Kazuyoshi Funaki JPN WC
04.01.1997: 120,0 m
Dieter Thoma GER WC
03.01.2001: 120,5 m
Adam Małysz POL WC
03.01.2002: 132,5 m
Sven Hannawald GER WC
04.01.2002: 134,5 m
Sven Hannawald GER WC
13.09.2002: 135,0 m
Martin Höllwarth AUT SGP
31.08.2003: 135,0 m
Veli-Matti Lindström FIN SGP
11.09.2004: 136,0 m
Adam Małysz POL SGP
© bergisel.info
Kontakt:
Bergisel
Skispringen Förderverein SV Innsbruck-Bergisel
Michael-Gaismair-Straße 10 Max Stauder
A-6020 Innsbruck Kirchplatz
3
Tel.: +43 (0) 512 / 566 588 A-6162
Mutters
Fax: +43 (0) 512 / 566 588 www.innsbruck-bergisel.at
4schanzentournee-innsbruck@aon.at
www.bergiselspringen.at
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Innsbruck:
Innsbruck, die Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Tirol, liegt im Inntal, an der Kreuzung zweier wichtiger Verkehrsachsen: des Arlberg- und des Brenner Pass-Passes. Die Stadt ist ein wichtiges Handels- zentrum und ein beliebter Ferienort für Wintersportler und Bergsteiger. Hier fanden 1964 und 1976 die Olympischen Winterspiele statt. Neben dem Tourismus spielen auch Metall- und Lebensmittelverarbeitung sowie Herstellung von Textilien eine wichtige Rolle. Innsbruck ist Sitz der Landesbehörden, des Oberlandesgerichts und eines katholischen Bischofs. Wo sich heute die Vorstadt Wilten befindet, lag früher die römische Etappenstation Veldidena. Die Innterrassen waren schon zur Bronzezeit besiedelt. Die Lage der heutigen Stadt bestimmten Ende des 12. Jahrhunderts die bayerischen Grafen von Andechs mit der Gründung eines Marktes am nördlichen Innufer. Mitte des 13. Jahrhunderts kam Innsbruck an Tirol und somit an die Habsburger. Als die Tiroler Linie der Habsburger 1665 endete, verlor die Stadt ihre Residenzstadtfunktion. Zwischen 1806 und 1814 gehörte die Stadt zu Bayern. Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten zählt der im 15. Jahrhundert erbaute Neuhof mit seinem berühmten Erker, dem Goldenen Dachl. Weitere bekannte Bauwerke sind die Hofkirche aus dem 16. Jahrhundert mit dem Grabmal von Maximilian I., die barocke Stadtpfarrkirche Sankt Jakob aus dem 18. Jahrhundert, die 1669 gegründete Leopold-Franzens- Universität sowie mehrere Adelspaläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

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