Bischofshofen
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Die Paul-Ausserleitner-Schanze nach dem Umbau 2003. Unten sind
K125, K65 und K40 zu erkennen:
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Paul-Ausserleitner-Schanze:
Schanzengröße: HS 140
K-Punkt: 125 m
Rekord: 147,0 m (Andreas Kofler AUT, 04.07.2004)
Offizieller Rekord: 145,0 m (Gregor Schlierenzauer
AUT,
05.01.2008, WC)
Anlauflänge: 149 m
Tischhöhe: 4,5 m
Tischwinkel: 10,5°
Geschwindigkeit: ca. 93 km/h
Aufsprungwinkel: 38,0°
Zuschauerkapazität: 30.000
Baujahr: 1947, Umbau 2003
Laideregg-Schanze:
Schanzengröße: HS 74
K-Punkt: 65 m
Rekord: 76,5 m (Martin Machreich
AUT,
14.02.2006)
Frauenrekord: 75,0 m (Izumi Yamada JPN,
17.08.2008, Ladies COC)
Tischwinkel: 10,0°
Aufsprungwinkel: 34,5°
Weitere
Schanzen: K40 (außer Betrieb),
K20 (SR: 21,0 m, Peter
Wiesenbauer, 20.06.1999)
Matten: alle
Verein: SC Bischofshofen

Geschichte:
Wahrlich
Skigeschichte geschrieben hat die Paul-Ausserleitner-Schanze
bei den Großschanzen-Wettbewerben anlässlich der Nordischen Ski-Weltmeisterschaften
1999 in Ramsau, als die deutschen Skispringer Martin
Schmitt und Sven Hannawald einen unerwarteten Doppelerfolg errangen. Der
dramatische Wettkampf um die Mannschafts-Weltmeisterschaft, bei das deutsche
Team trotz zweier Stürze den Titel vor Japan und Österreich errang, versetzten
(vor allem die deutschen) Zuschauer in helles Entzücken.
Bereits
im Jahr 1947 kurz nach dem 2. Weltkrieg baute man am Laideregg
die Hochkönigschanze, auf der der Deutsche Rudi Gehring am 27.02.1949 den
Schanzenrekord auf 100 Meter stellte.
In
den folgenden Jahren wurden verschiedene Verbesserungen, wie die Errichtung
einer Holzkonstruktion für den Schanzentisch und den Vorbau, angebracht (1950).
Durch einen tragischen Unfall beim Trainings-Springen für das
Drei-Königs-Springen verletzte sich der einheimische Skispringer Paul Ausserleitner so schwer, dass er an den Folgen am 9.1.1952
verstarb. Seitdem trägt die Schanze am Laideregg
seinen Namen.
1953
erhielt die Schanzenanlage einen hölzernen 19,10 Meter hohen Kampfrichterturm
und 10 Jahre später wurde die oben beschriebene Holzkonstruktion durch eine
Erdaufschüttung für den Vorbau und einen Schanzentisch aus Beton ersetzt. 1972
schließlich erfolgte der Bau des neuen Kampfrichterturms aus Stahlbeton, der
aber im vergangenen Jahr gesprengt und durch eine Neukonstruktion ersetzt
wurde.
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© SC Bischofshofen
Die damalige Hochkönigschanze 1958: Sammlung
F.H.
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Der
"hängende" Auslauf verlieh der Paul-Ausserleitner-Schanze
eine besondere Charakteristik, da das Gelände vom Springer aus nach rechts
unten geneigt war. Durch weitere Baumaßnahmen wurde die immer noch als
Naturschanze bezeichnete Sprunganlage modernisiert. 1982 wurde die Aufsprungneigung
auf 37 Grad verändert und der Schanzentisch um 5 Meter verkürzt. Der Anlauf,
bisher dem natürlichen Gelände angeglichen, erhielt einen Turm aus Holz und
Stahlbeton und eine steilere Neigung von 27 Grad.
1991
endlich wurde der Auslauf begradigt, die Anlage den neuesten FIS-Vorschriften angeglichen und der K-Punkt auf 120 Meter
verlängert. Aus dem Natur-Stadion entstand ein Skistadion mit Naturtribünen,
das den Namen Sepp-Bradl-Stadion erhielt.
Im
Zusammenhang mit der Nordischen Skiweltmeisterschaften erhielt das Stadion
1998 ein Organisations- und Subpressezentrum sowie eine Aufstiegshilfe.
Im Jahr 2000 wurde der Kampfrichterturm gesprengt und durch einen Neubau
ersetzt. Schließlich wurde die Schanze im Jahresverlauf 2003 nochmals
vergrößert und mit Matten belegt, damit auch die K125 im Sommer genutzt werden
kann.
Mehr
zum Umbau: Im Visier
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Der neue Sprung- richterturm
Laideregg K20
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Kontakt:
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Ski-Club Bischofshofen e.V.
Rosenthal 40
A-5500 Bischofshofen
Tel.: ++43 (0) 6462 /
48 45
Fax:++43 (0) 6462 / 20
30
office@skiclub-bischofshofen.at
Bischofshofen:
Bischofshofen
liegt im österreichischen Bundesland Salzburg und hat ca. 15 000 Einwohner. Der
Hausberg des Städtchens ist der Hochkönig. Über die A10 ist Bischofshofen
aus Richtung Salzburg schnell zu erreichen. Im Winter liegen viele große
Skigebiete rund um den Vierschanzentournee-Ort verteilt.
Schanzenrekordentwicklung:
31.12.1969: 86,0 m
Sepp Bradl
AUT
31.12.1969: 94,0 m
Sepp Bradl
AUT
31.12.1969: 100,0 m
Rudi Gehring GER
31.12.1969: 102,0 m
Sepp Weiler GER
31.12.1969:
104,5 m
Dalibor Motejlek CSR
31.12.1969:
107,5 m
Sepp Bradl AUT
05.01.1974: 106,0 m
Bernd Eckstein DDR
06.01.1975: 106,0 m
Rudi Höhnl
CSR
06.01.1976: 106,0 m
Toni Innauer
AUT
06.01.1981: 108,0 m
Armin Kogler
AUT
06.01.1983: 109,5 m
Jens Weissflog
DDR
06.01.1983: 110,5 m
Olaf Hannson
NOR
06.01.1984: 114,0 m
Jens Weissflog
DDR
06.01.1987: 115,0 m
Andreas Felder AUT
06.01.1992: 122,0 m
Toni Nieminen
FIN
06.01.1993: 127,5 m
Noriaki Kasai
JPN
05.01.1994: 130,5 m
Espen Bredesen
NOR
23.02.1999: 131,0 m
Andreas Widhölzl AUT
23.02.1999: 136,0 m
Dieter Thoma GER
23.02.1999: 137,0
m Sven Hannawald GER
06.01.2002:
139,0 m Sven Hannawald GER
18.01.2004:
140,5 m Olav Magne Dønnem NOR
06.01.2005: 143,0 m
Daiki Ito
JPN
05.01.2008: 145,0 m
Gregor Schlierenzauer AUT
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