Andelsbuch
|
Die Andelsbucher Wälderschanze heute:
|
Wälderschanze:
Schanzengröße: HS 88
K-Punkt: 85 m
Rekord: 96,5 m (David
Zauner, 25.01.2003)
Tischwinkel: 10,5°
Aufsprungwinkel: 35,8°
Baujahr: 1947, Umbau 1970
& 1990
Weitere
Schanzen: nein
Matten:
nein
Verein: WSV
Andelsbuch
Geschichte:
Mit
der Gründung des WSV Andelsbuch im Jahre 1925 erhielt der nordische Skisport
Einzug in dem Vorarlberger Ort. 1928 wurde dann der erste Sprunglauf auf der
Bezeggschanze unweit der heutigen Schanze abgehalten.
Nachdem
der Sport mit dem Zweiten Weltkrieg zum Erliegen kam wurde 1947 die
Wälderschanze nach Plänen von Ing. Ohneberg erbaut. Beim Eröffnungsspringen im
Dezember 1947 war die komplette österreichische Nationalmannschaft um Bubi
Bradl am Start. In den Folgejahren wurden in Andelsbuch nordische
Landesmeisterschaften und ein alljährliches Dreikönigsspringen veranstaltet.
Damals hielt Arno Gisinger mit 67,0 m den Schanzenrekord.
1970
fand dann die erste größere Umbaumaßnahme statt und bei der Meisterschaft ein
Jahr später sprangen Reinhold Bachler und Franz Saalhof 73,0 m. Bei der ÖM 1975
erlebten 8.000 Zuschauer einen neuen Schanzenrekord von Hans Millonig
mit 77,5 m.
Mitte der 80er Jahre musste dann ein kompletter Neubau der
Wälderschanze begonnen werden. Bei der Eröffnung der neuen K85 im Rahmen eines
Alpen-Cups der Nordischen Kombination 1990 sprang Jens Deimel 89,0 m.
|
|
Zum
75-jährigen Vereinsjubiläum 2000 wurden die Österreichische Meisterschaft,
sowie ein B-Weltcup der Kombinierten auf der Wälderschanze ausgetragen. Ein
Flutlichtspringen war dann 2003 der letzte größere Wettkampf. Die weitere Entwicklung
der Wälderschanze ist ungewiss, im Gespräch sind aber ein Ausbau zur
100-Meter-Schanze, sowie die Errichtung zusätzlicher Jugendschanzen. Außerdem
brannte in Oktober 2007 der Kampfrichterturm ab.

Bezeggschanze 1931 und Wälderschanze 1957
Kontakt:
|
|
WSV Andelsbuch
Michael Pircher
Meisten 28
A-6866 Andelsbuch
Tel.: 0650 6732002
Fax: 05512 2540-4
Schanzen > Österreich > Andelsbuch