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Zelfen

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Montafoner Schanzenzentrum:

Schanzengröße: HS 108
K-Punkt: 95 m
Baujahr: 2013
Weitere Schanzen: K60, K35, K18
Status: Projekt
Matten: ja

Zelfenschanze:

K-Punkt: 80 m
Rekord: 86,0 m (1947)
Anlaufneigung: 40°
Tischlänge: 2,75 m
Tischneigung:
Tischhöhe: 2,5 m
Aufsprungneigung: 37,3°
Baujahr: 1937
Umbauten: 1946
Status: abgerissen
Matten: nein
Weitere Schanzen: nein
Verein: WSV Tschagguns, SC Montafon

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Geschichte:

1937 wurde in Tschagguns die Zelfenschanze errichtet, die damals die größte Sprungschanze ganz Österreichs war. Am 09.01.1938 wurde sie vor 6.000 Zuschauern eröffnet, Skiflugweltrekordler Sepp „Bubi“ Bradl stand dabei den ersten 80-Meter-Sprung in Österreich.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie am 12. März 1946 wiedereröffnet. Ein Jahr später fanden die ÖM in Tschagguns statt, wofür auch die Ing.-Ohneberg-Schanzen errichtet wurden. Noch einmal über 6.000 Zuschauer kamen dann am 12.03.1950 zu einem internationalen Sprunglauf auf der Zelfenschanze. Am Ende betrug der Schanzenrekord 86 Meter.
Schon in den 60er Jahren wurden die Schanzen stillgelegt, doch für das Jahr 2007 wurde ein Wiederaufbau des Sprungkomplexes Zelfenschanze mit drei Mattenschanzen beschlossen, die dann spätestens ab 2015 für das Sommertraining der Nachwuchsspringer im Montafon genutzt werden sollen. Außerdem sollen auf der größten Schanze sogar internationale Wettkämpfe möglich sein. So ist im ca. 9,6 Mio. Euro teuren "Nordic Konzept" des Montafon die Ausrichtung der Skisprungbewerbe des EYOF 2015 vorgesehen, die im November 2010 an Vorarlberg und Liechtenstein vergeben wurden.
Im November 2011 wurde der Entwurf von mitiska-wäger Architekten als Sieger der Schanzenbauausschreibung gekürt. Der Bau der vier in den Hang eingebetteten Mattenschanzen HS 22, HS 40, HS 66 und HS 108 samt Funktionsgebäuden und Schienen-Shuttle soll im März 2013 beginnen und dann bis Anfang 2014 abgeschlossen sein.

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