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Brunnentalschanze:

Schanzengröße: HS 115
K-Punkt: 105 m
Sommerrekord: 118,0 m (Gregor Schlierenzauer AUT, 17.10.2009, N-AUT)
Tischneigung: 11°
Tischhöhe: 3,5 m
Geschwindigkeit: 85,5 km/h
Aufsprungneigung: 38°
Schanzengröße: HS 65
K-Punkt: 60 m
Rekord: 71,5 m
Tischneigung: 10°
Aufsprungneigung: 36°
Zuschauerkapazität: 12.000
Baujahr: 1990
Umbauten: 2010
Weitere Schanzen: nein
Status: in Betrieb
Matten: ja
Verein: TS Stams

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Geschichte:

Die beiden Brunnentalschanzen in Stams stellen das wichtigste Sommertrainingszentrum für die österreicherischen Spitzenathleten dar. Mit dem Bau der beiden Mattenschanzen wurde 1988 begonnen. Die Arbeiten dauerten schlussendlich bis 1990 an, erst dann stand die Anlage mit Beschneiungsanlage und Lift.
Das zu der Anlage zugehörigen Skigymnasium Stams ist eines der bekanntesten der Welt. Zu Beginn des Schuljahres 1990/91 veranstaltete es ein Internationales Eröffnungsspringen auf der Brunnentalschanze. Dieses Springen gewann der damals unbekannte Stamser Internatsschüler Andreas Goldberger.
1991/92 musste die K105 dann gesperrt werden und Erdversetzungen im Aufsprunghang wurden behoben.
Diese Arbeiten standen aber keineswegs den Austragungen späterer FIS Sommer Grand Prix in den Jahren 1994 bis 2001 im Weg. Doch nach 2001 fand auf der Anlage kein Internationaler Wettkampf statt, weil die Anlagen in Innsbruck und Bischofshofen durch ihre baulichen Veränderungen und größeren Weiten als attraktivere Austragungsorte erschienen. Nicht erst seit damals werden die Schanzen hauptsächlich als Trainingsschanzen von den Internatsschülern des Skigymnasiums Stams genutzt. Mit momentan 33 männlichen und 6 weiblichen Schülern herrscht immer reger Betrieb auf den Anlagen.
Um den Schülern weiterhin eine gute Ausbildung in der „Goldschmiede“ zu sichern, fand im Sommer 2010 eine 1,4 Mio. € teure Modernisierung der Anlagen statt, die u.a. auch eine Neubelegung der Matten beinhaltete. Das Eröffnungsspringen auf der runderneuerten Brunnentalschanze am 26.09.2010 gewann Gregor Schlierenzauer vor seinen ebenfalls vertretenen Spezialsprunglaufkollegen aus Österreich.
Die Schanzen sind auch für Laien verfügbar. Wer beim „Springen für jedermann“ Talent beweist, darf sich die K60 hinunterstürzen und den Jugendlichen Talenten nachempfinden.

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