Schanzenbauarbeiten in Österreich
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18.05.2013
05.05.2013
01.05.2013
30.04.2013
29.04.2013
28.04.2013
27.04.2013
Skispringen-Community Forum
Planica
.
| Zuschauerkapazität: | 50.000 |
| Baujahr: | 1969 |
| Umbauten: | 1994, 2003 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | in Betrieb |
| Matten: | nein |
| Verein: | ŠD Planica |
Bereits in den 1930er Jahren wurde das Skisprung-Arreal um die ehemalige Skiflugschanze „Bloudkova Velikanka“ errichtet. Diese war bis 1948 Weltrekordschanze. Den letzten Weltrekord auf der „Bloudkova Velikanka“ stellte 1948 der Schweizer mit 120 m auf. 12 Jahre nachdem der Österreicher Josef Bradl als erster die 100 m-Marke übersprang. 1936 sprang er 101,5 m.
Nachdem die „Velikanka“ Anfang der 1950er-Jahre durch den Bau der „Heini-Klopfer-Schanze“ in Oberstdorf und den daraus resultierenden neuen Weltrekorden wurde klar, dass die „Velikanka“ den Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde. Hinzu kamen noch die Weltrekorde auf der Skiflugschanze am Kulm, die 1950 gebaut wurde.
Bereits 1954 begannen die Planungen für den Bau einer neuen Flugschanze. Doch erst 1968 konstruierten die Slowenischen Brüder Lado und Janez Gorisek die „Letalnica“. Die Riesenschanze wurde am 19. März 1969 eröffnet und erlebte in den darauffolgenden Tagen einen würdigen Einstand, indem dort 5 Weltrekorde hintereinander gesprungen wurden.
Im Jahr 1972 wurde dann auf der „Letalnica“ die erste Skiflug-Weltmeisterschaft veranstaltet.
Sie ist eine sehr ungewöhnliche Schanze, denn der Schanzentisch ist gerade einmal 2 Meter hoch. Ungewöhnlich klein für eine Flugschanze. Hinzu kommt noch, dass durch den Umbau in den Jahren 1993/1994 der Schanzentisch sehr weit, nämlich um 10 Meter nach hinten verschoben wurde, sodass der Vorbau extrem lang ist und die Hangneigung von 33 Grad. Alles zusammen ergibt eine sehr flache Flugkurve. Dieses Schanzenprofil verzeiht keine technischen Fehler seitens der Springer. Sobald das System nicht passt landet man auf dem Hang. Glücklicherweise herrscht zur Wettkampfzeit, nämlich vormittags meist Aufwind, was auch Stanko Bloudek bei der Auswahl der Baustelle für die mittlerweile verfallene K120-„Velikanka“ berücksichtigte. Dadurch sind selbst Riesenweiten leicht zu stehen.
Wie bereits erwähnt wurde Mitte der 1990er der Schanzentisch verlegt, um die Flugkurve zu entschärfen. Zu früheren Zeiten hatten die Springer einen gewaltigen Luftstand von bis zu 15 Metern. Dies bewirkte diese extreme Hangneigung, die jedoch baulich nicht verändert wurde. Für den Parallelstil vor knapp 20 Jahren galt dies als normal. Doch in den heutigen Zeiten des V-Stils hat nun in Planica einen der steilsten Aufsprunghügel überhaupt.
Nach den Baumaßnahmen, die ebenfalls von den Gorisek-Brüdern geleitet wurden fand 1994 auf der runderneuerten „Letalnica“ die Skiflug-WM statt. Bei dieser wurde die berüchtigte Marke von 200 m durch den Finnen Toni Nieminen geknackt. Er stand den Flug auf 203 m und bestätigte die Gerüchte um die Riesenweiten.
In den letzten Jahren wurden lediglich kleinere Umbauten durchgeführt. Meist nur um den Anforderungen der FIS zu entsprechen. Jedoch auch, um die Weltrekord-Jagd fortsetzen zu können. So wurde der Aufsprungradius erweitert, um Flüge um die 230 m zu ermöglichen. Jedes Jahr wird noch tiefer in den Hügel gebaggert. So auch 2003, um noch größere Weiten zu ermöglichen. 2005 flog der Norweger Bjørn Einar Romøren auf 239 m, was zur damaligen Zeit Weltrekord war. Kurz darauf flog Janne Ahonen sogar auf 240 m, doch er konnte den Sprung nicht stehen.
Romørens Weltrekord hielt bis ins Jahr 2011. In Vikersund sprang Johan Remen Evensen 246,5 m auf dem neuen „Skiflyingsbakke“ im norwegischen Vikersund und beendete die Tradition des Weltrekords in Planica.
In Zukunft soll die „Letalnica“ erneut umgebaut werden. Im Zuge des „Planica Nordic Centers“ sind u.a. neue Tribünen geplant, um den Besucherströmen von 100.000 Skisprungverrückten am Skiflugwochenende gerecht zu werden. Auch die Infrastruktur um das Planica-Tal soll verbessert und auf den neuesten Stand gebracht werden.
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"sehr flache Flugkurve"?
Ebenfalls eine Angabe, die geändert gehört, weil unwahr.
Vikersund ist hat besagte, flache Flugkurve.
In Planica mögen die Höhen über dem Vorbau gering sein aber weiter unten wird die Flughöhe teilweise extrem, man schaue sich den Flug von Robert auf 231m an, wo er noch viel weiter gekonnt hätte aber schon vorher aufgemacht hat.
Das Hangprofil passt mittlerweile halt nichtmehr 100%ig auf den Anlauf, weil immer wieder an dieser Schanze rumgedoktert wurde.
Zu Steiler Aufsprunghügel?
Die Aufsprungneigung in Planica beträgt 34,14°, was meiner Meinung nach überhaupt nicht zu steil ist, da die meissten Schanzen eine Aufsprungneigung von 34-35° besitzen, in manchen fällen wie zB. Iron Mountain mit sage und schreibe 38°. Selbst Am Kulm ist es Steiler mit 35°. Die Letalnica ist deshalb im eigentlichen Sinne sehr gut aufgebaut! Super Flugweiten sind nach wie vor möglich und ein sicheres landen ist auch möglich im Vergleich zum Teufelsberg in Harrachov. Von daher denke ich sollte am Text etwas geändert werden, zumindest die Passage um den Aufsprunghang.
2014
what are the dates for ski flying at Letalnica in 2014?
How to get there?
Does anybody know, how to get to Planica and the jumps, by public transport?
Primož Peterka - Bloudkova velikanka HS139 - October 13, 2012
http://www.youtube.com/watch?v=t9Xqp_rjxpU
@555
Thank's for your research and corrections! The order of records was a technical issue, but I changed them now!
Correct - Switch - Order of Hil Records
Planica - March 19, 1999
Martin Schmitt 219m fall (first round)
Martin Schmitt 214,5m (final round)
http://www.youtube.com/watch?v=KJWzi6us36g
Correct - Switch - Order of Hil Records
Planica - March 15, 1974
Walter Steiner 169m (first training jump)
Walter Steiner 177m fall (second training jump)
correct spelling
André Kiesewetter (not Andre Kiesewetter)
Correct - Switch - Order of Hil Records
Planica 1974
Walter Steiner 169m (first jump) <---> Walter Steiner 177m (second jump)
Planica 1977
Bogdan Norčič 181m (first jump) <---> Reinhold Bachler 172m (second jump)