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Warszawa
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| K-Punkt: | 38 m |
| Rekord: | 48,0 m (Janusz Duda ) |
| Offizieller Rekord: | 40,5 m (Antoni Łaciak ) |
| Gesamthöhe: | 54 m |
| Turmhöhe: | 35 m |
| Anlauflänge: | 55,5 m |
| Zuschauerkapazität: | 7.000 |
| Baujahr: | 1955 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | außer Betrieb |
| Matten: | nein |
Die Skarpa-Schanze in Polens Hauptstadt Warschau wurde von Ing. Jeremi Strachocki entworfen. Sie sollte im Jahre 1955 gebaut werden, aber wegen Problemen u.a. mit dem Grundwasser wurden die Arbeiten abgebrochen und erst 1959 beendet. Die Skarpa war eine der ersten 20 Mattenschanzen der Welt. Für einige Zeit war Warschau ein wichtiges Trainingszentrum, später verlor sie aber an Bedeutung - auch in den polnischen Bergregionen gab es schon Mattenschanzen und die Warschauer Schanze wurde für professionelle Skispringer zu klein. Das letzte Springen fand 1989 statt. Mitte der neunziger Jahre wurde der obere Teil des Anlaufs demontiert, aus finanziellen Gründen wurde aber die Schanze nicht endgültig abgerissen. Danach blieb die Schanze aber immer noch geöffnet, weil das Gebäude unter dem Anlauf als Sitz von einigen Kleinfirmen diente.
2010 hat eine technische Expertise festgestellt, dass die Schanze baufällig ist. Im Winter begann der Abriss der Anlage (die Firmen unter dem Anlauf arbeiteten immer noch). Der Turm soll bis Ende Dezember verschwunden sein, bis Ende März werden dann die anderen Teile demontiert. Die Schanze muss wegen naheliegenden Wohnhäuser stückweise abgerissen werden.
Am Anfang befand sich die Schanze fast am Stadtrand, aber Warschau wuchs schnell nach dem zweiten Weltkrieg und Skarpa wurde zu einer echten Stadtschanze, unweit einer U-Bahn-Station und der längsten Straße Warschaus, der Puławska.
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