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Tistedal
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| K-Punkt: | 50 m |
| Rekord: | 62,5 m (Kristoffer Selbekk , 1966) |
| Baujahr: | 1916 |
| Umbauten: | 1954 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | Tistedalens TIF |
Schon 1886 wurde in Tistedal bei Halden Wintersport, Langlauf, betrieben. So entschloss man sich 1916 auch eine Skisprungschanze zu bauen. Schließlich fand der erste Sprunglauf hier am 4 Januar 1920 statt, wo Eilif Johansen einen Schanzenrekord von 23,5 m aufstellte. Danach wurde die Schanze, die im Volksmund Ræbben genannt wird, ständig umgebaut. 1933 raste ein fürchterlicher Sturm über Tistedal, aber selbst das konnte die skisprungbegeisterten Einwohner der Stadt nicht stoppen und die Schanze wurde wieder aufgebaut.
1947 durfte man sogar die norwegische Meisterschaft im unbekannten Örtchen in der Provinz Østvold ausrichten, wo Thorleif Schjeldrup wiederum einen neuen Schanzenrekord mit 56,5 m sprang. In den 60ern geriet das Skispringen in Vergessenheit, so dass der vorerst letzter großer Wettkampf 1966 mit einem Schanzenrekord auf 62,5 m von Kristoffer Selbekk endete. Zu dieser Zeit sprangen auch die norwegischen Skisprunggrößen Bjørn Wirkola und Toralf Engan auf dem Bakken. Das letzte Springen fand auf dem Bjørnstadbakken 1984 statt, dennoch hat man die Anlage nicht abgerissen und tut alles mögliche auch heute noch, um die Schanze vom Verfall zu retten, so fand erst kürzlich ein Rock-Konzert zu Gunsten des Wiederaufbaus der Schanze statt.
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