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Trampolino Italia:

K-Punkt: 90 m
Männer Winter Schanzenrekord: 92,0 m (Roger Ruud NOR, 20.12.1981, WC)
Turmhöhe: 54 m
Anlauflänge: 86,5 m
Anlaufneigung: 35°
Aufsprungneigung: 38°
K-Punkt: 55 m
Matten: ja
Zuschauerkapazität: 43.000
Baujahr: 1923
Umbauten: 1926, 1940, 1955
Weitere Schanzen: K32, K20
Status: außer Betrieb
Matten: nein
Verein: Sci Club Cortina

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Geschichte:

Die Geschichte der Schanze geht bis 1923 zurück, denn in jenem Jahr wurde sie als 40 m “Franchetti-Schanze” in Zuel, einem Vorort von Cortina, gebaut. Die Benennung erfolgte nach dem Hotelbesitzer und Finanzier des Schanzenbaus. 1926 wurde die Schanze vergrößert für Sprünge über 50 Meter.
1939 erfolgte der Abriss der Schanze weil sie nicht mehr den gewachsenen internationalen Anforderungen entsprach. Im darauf folgenden Sommer erfolgte der Neubau für die anstehenden Weltmeisterschaften 1941. Auf der neuen Italia-Schanze, sie hatte einen 48m hohen Holzanlaufturm, sprang bei dieser WM der 20jährige Oberstdorfer Sepp Weiler die größten Weiten einschließlich Schanzenrekord mit 76 m und wurde schon als Weltmeister gefeiert. Er kam aber nur auf den 4. Rang. Die Politik spielte hinein, denn den “Deutschen” benoteten die Kampfrichter weit unter Wert. Diese WM wurde wegen des Krieges später annulliert. Den letzten Schanzenrekord sprang auf dieser Schanze der Finne Laaksonen mit 78 m.
Die Olympischen Winterspiele 1956 erforderten einen kompletten Schanzenneubau und am 8. Dezember 1955 fand die offizielle Einweihung der damals modernsten Schanze der Welt statt. Beim olympischen Sprunglauf sprang der Sieger Antti Hyvarinen (FIN) Bestweite mit 84 m. In den Jahren danach folgten viel nationale und internationale Sprungläufe. So fand hier 1979 das erste Weltcup-Skispringen überhaupt statt. Die FIS-Zulassung für internationale Wettkämpfe hatte die Schanze nur bis 1990, danach gelang es dem italienischen Skiverband nicht, die Schanze umzubauen und seither stagniert der Sprungbetrieb.
Noch heute gleicht die Anlage einem Amphitheater und der mächtige Stahlbetonanlaufturm, die Zuschauertraversen und Kampfrichtertürme zeugen von der damaligen technischen Bauleistung der Architekten Reinhard Straumann und Guglielmo Holzner aus Bolzano (Bozen) sowie Enzo Mantovi, Luciano Berti und Piero Pozzazi von der Ingenieurschule Bologna.

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5)   Hans-Jürgen Brandt   schrieb am 09.05.2016 um 18:38:

Ein trauriger Anblick

Ich habe bei einem Dolomitenurlaub heute die Olympiaschanze von 1956 besucht, um den Ort des Medaillensprungs von DDR-Idol Harry Glas einmal live zu sehen. Es ist traurig, wie der einstmals schöne Bakken dahinsiecht. Vielleicht wird ja das Skispringen in Italien wieder einmal so populär (und finanzierenswert) wie zu früheren Zeiten!?

4)   Heiner Jaeger   schrieb am 10.04.2011 um 18:03:

Volle Zustimmung

Da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen. Das schmerzt einen Sprungfan bis ins Mark, wenn man solche tollen Anlagen verfallen sieht.

3)   Markus Schöner   schrieb am 31.03.2011 um 11:10:

Warum schafft mann es nicht

Warum schaffen die Italiener es nicht, diese wunderbare Anlage wieder auf den neuesten Stand zu bringen?
Dann könnte man auch auf Harrachov oder Kuopio verzichten.

2)   Heiner Jaeger   schrieb am 13.02.2011 um 22:37:

Nicht nur James Bond, auch Matti Nykänen

Ja, James Bond ging über die Schanze. Lese gerade das Buch von Matti Nykänen "Grüsse aus der Hölle" und habe gesehen, dass Matti zwei WC-Springen in Cortina gewonnen hat und somit auch schon hier war. Das Buch kann ich jedem Skisprung-Fan nur empfehlen.

1)   Franz Schmalzgruber   schrieb am 17.01.2011 um 15:30:

James Bond

Diese Schanze war Schauplatz im James Bond-Film "In tödlicher Mission" im Jahre 1981.

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