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GERGER-THZella-Mehlis

Regenberg

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Schanze am Schwarzen Hügel (Regenbergschanze):

K-Punkt: 20 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: ja
Umbauten: 1954
Status: abgerissen
Verein: SC Motor Zella-Mehlis
Koordinaten: 50.656308, 10.645925 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Zella-Mehlis entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg zur einer DDR-Skisprunghochburg. So war der SC Motor Zella-Mehlis der Heimatverein von deutschen Skisprunglegenden wie Helmut Recknagel, Horst Queck, Rainer Schmidt und Peter Lesser, sowie des ehemaligen Bundestrainers Reinhard Heß. Prägend für die Entwicklung des Skispringens in Zella-Mehlis war Hans Renner, der von 1954 bis zu seinem Tod 1970 auch DDR-Nationaltrainer war.
Zu dieser Zeit war die Regenbergschanze am Schwarzen Hügel oberhalb von Zella-Mehlis eine 20-Meter-Trainingsschanze. Hans Renner installierte und testete dort die allerersten Kunststoffmatten der Welt! Nachdem Sprungversuche auf bewässerten, planen Matten zunächst aufgrund der immer noch zu großen Reibung scheiterten, entschied Renner die Matten in Streifen zu zerschneiden, so dass die heute noch üblichen Plastikbüschel geboren waren. Auf die Idee kam Renner ursprünglich, da er auf dem nassen Fußabstreifer vor seiner Haustüre ausgerutscht war! Den ersten Testsprung auf 23 Meter vollzog Harald Pfeffer am 25. August 1954 unter strengem Auschluss der Öffentlichkeit. Nach finalen Tests am 31. Oktober wurde die Erfindung, die das Skispringen nachhaltig verändern sollte, am 21. November 1954 mit dem ersten Sommerskispringen auf Kunststoffmatten auf der Thüringenschanze am Oberhofer Wadeberg der Öffentlichkeit vorgestellt.
1988 wurde an der Stelle der längst abgerissenen Regenbergschanze ein Gedenkstein für Hans Renner installiert. Zum 100. Geburtstag des schon 1970 verstorbenen Renner wurde die Schanze im August 2019, teilweise sogar mit originalen weißen Matten aus den 50er Jahren, für eine Festveranstaltung wieder aufgebaut. Der SC Motor Zella-Mehlis ist weiterhin sehr aktiv in der Ausbildung junger Skispringer und betreibt seit 1976 die Hans-Renner-Schanzenanlage im Stachelsrain.

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