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GERGER-THOberhof

Wadeberg

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Ort | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Thüringenschanze:

K-Punkt: 82 m
Männer Weitester Sprung: 65,0 m (Paul Henkel GER, 01.01.1934)
Männer Winter Schanzenrekord: 83,5 m (Jens Weißflog GER, 1981)
Gesamthöhe: 99 m
Turmhöhe: 24 m
Anlauflänge: 97 m
Tischneigung: 6,5°
Tischhöhe: 4,3 m
Geschwindigkeit: 85 km/h
Aufsprungneigung: 38°
Baujahr: 1928
Umbauten: 1937-1938, 1948, 1950-1951
Status: abgerissen
Matten: nein

Wadebergschanze:

Schanzengröße: HS 69
K-Punkt: 66 m
Männer Winter Schanzenrekord: 74,0 m (Arthur Pauli AUT, 2003)
Turmhöhe: 13 m
Anlauflänge: 68 m
Tischneigung: 10°
Tischhöhe: 1,8 m
Aufsprungneigung: 36°
Baujahr: 1908
Umbauten: 1956, 1988, 1994
Status: außer Betrieb
Matten: ja
Schanzengröße: HS 50
K-Punkt: 48 m
Männer Winter Schanzenrekord: 52,0 m
Anlauflänge: 54 m
Tischneigung: 9,5°
Aufsprungneigung: 31,2°
Baujahr: 1977
Umbauten: 1982, 1995-1996
Weitere Schanzen: K34, K13
Status: abgerissen
Matten: ja
Zuschauerkapazität: 30.000
Weitere Schanzen: nein
Verein: WSV Oberhof 05

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Geschichte:

Die erste Schanze in Oberhof entstand 1906 und lag an der Tambacher Straße, 1908 wurde dann die erste Schanze am Wadeberg von dem Norweger Rolf W. Thune errichtet. Auf der 25-Meter-Schanze fanden zahlreiche deutsche und thüringer Meisterschaften statt, wobei Ende der 20er Jahre Weiten bis 38 Meter erzielt wurden.
Im Jahre 1928 wurde die Thüringenschanze am Wadeberg vor ca. 30 000 Zuschauern eingeweiht. Am 16.02.1931 fand dann was WM-Springen der Nordischen Ski-WM in Oberhof statt, es siegte der 19-jährige Birger Ruud. Während der NS-Zeit bis 1945 trug die 70-Meter-Schanze den Namen „Hindenburgschanze“ und wurde 1937/38 für die NS-Winterkampfspiele umgebaut.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Thüringenschanze im Herbst 1948 wieder hergerichtet und im Februar 1949 die Meisterschaften der sowjetischen Besatzungszone durchgeführt. Eine grundlegende Modernisierung und die Errichtung des Kampfrichterturmes fand 1950/51 statt. Zu den DDR-Meisterschaften im Februar 1951 kamen dann 120.000 Zuschauer nach Oberhof. Im Jahr 1955 wurde die 80-Meter-Schanze mit Matten belegt. Zu dieser Zeit fanden zahlreiche internationale Wettkämpfe dort statt, doch mit der Eröffnung der Schanze am Rennsteig 1961 wurde sie hauptsächlich für Trainingszwecke genutzt. Im Februar 1981 sprang der 16-jährige Oberwiesenthaler Jens Weißflog bei den 15. Oberhofer Skispielen den letzten Schanzenrekord mit 83,5 m. Der Anlaufturm wurde 1986 abgerissen und heute ist nur noch der verwilderte Aufsprunghügel und Schanzentisch zu erkennen.
Die 66-Meter-Jugendschanze wurde von 1951 bis 1952 neben der alten Thüringenschanze erbaut und war 1954 die erste Mattenschanze der Welt. Am 20.11.1954 erzielte Werner Lesser dabei die Mattenbestweite von 42 m. Doch zuvor hatte bereits am 31.10.1954 ein inoffizielles Probespringen auf der alten Regenbergschanze in Zella-Mehlis stattgefunden. Erfinder der Plastikmatten war DDR-Nationaltrainer Hans Renner, nachdem später die Großschanze benannt wurde.
Umbauten der Wadebergschanze erfolgten später 1988 und 1994. Gegenüber der alten Thüringenschanze stehen nun auch die beiden Matten-Schülerschanzen K48 und K34, die Kinderschanze K13 steht unter ihr.
Zusätzlich wurde 2011 auch noch das Planungsverfahren zum Bau einer neuen K80 (HS 85)-Schanze am Wadeberg für ca. 2,5 Mio. Euro gestartet.

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Schanzenrekorde K82 (Männer):

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2)   Pierre   schrieb am 08.11.2015 um 13:08:

Verfall Wadeberg

News. Alle 4 Schanzen sn
Wadeberg sind geschlossen und verrotten. Bitte der Liste aktualisieren

1)   MrDadiHD   schrieb am 19.08.2015 um 22:01:

Abriss oder Umbau?

Ich war heute in Oberhof und habe festgestellt, dass auf der K 50 und der K 34 die Matten abgenommen wurden und die Anläufe verwüstet sind. Die HS 13 ist dem Verfall hingegeben... Auf der HS 69 fehlen in unteren Bereich ebenfalls die Matten.

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