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GERGER-THMasserberg

Hartung

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Kommentare

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Hartung-Schanze:

K-Punkt: 50 m
Männer Winter Schanzenrekord: 51,0 m (Horst Golchert DDR, 1967)
Matten: nein
Baujahr: 1950
Umbauten: 1962
K-Punkt: 25 m
Männer Winter Schanzenrekord: 29,0 m
Matten: ja
Baujahr: 1961
Umbauten: 1966
Weitere Schanzen: nein
Baujahr: 1924
Status: abgerissen
Verein: WSV / BSG / SG Rennsteig Masserberg

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Geschichte:

Die erste Sprungschanze in Masserberg wurde 1924 eingeweiht. Verantwortlich dafür war Louis Hartung, ein skisportbegeisterter Forstaufseher, der damit Entwicklung des damals aufstrebenden thüringischen Wintersportplatzes wesentlich beeinflusste und die Geschicke des WSV Masserberg als Vorsitzender bis 1945 leitete.
1950 wurde mit der Neubau der veralteten Sprungschanze an der Sommerwand begonnen um im Winter die Meisterschaften des Kreises Hildburghausen durchzuführen. Sie galt damals als einzige funktionierende Schanze im Kreis mit Sprungweiten über 40 Meter. Außer den regionalen Wettkämpfen und den traditionellen Silvester– und Faschingsspringen in den 50er Jahren, fanden später auch mehrfach die Meisterschaften des Bezirkes Rostock hier statt.
1961 wurde die daneben liegende Jugendschanze K25 mit Naturanlauf errichtet. 1962 begann man nach Plänen von Ing. D. Schmidt, dem damaligen Architekten der großen Schanze im Oberhofer Kanzlersgrund, die Schanzenanlage zu erneuern. Für die ausführende PGH Rennsteig Masserberg waren die Bauleistungen auf Grund des harten Schiefergesteins nicht einfach und dauerten über zwei Jahre. 1965 wurde dann die Schanze mit neuem massivem Anlaufturm, Anlaufspur auf Betonsockel und vergrößertem Aufsprung auf den offiziellen Namen „Hartungschanze“ eingeweiht.
Als sich der Verein für die Ausrichtung der DDR–Schülermeisterschaften 1973 bemühte, wurde die kleine K25-Schanze, die seit 1966 Matten besaß, wegen Profilmängeln beanstandet und ein Neubau am gegenüberliegenden Hang des Tales empfohlen. Das war die Geburtsstunde der Rehtalschanze, die binnen eines Jahres entstand und im Herbst 1972 ihrer Bestimmung übergeben wurde. Ein Jahr später wurde diese mit Matten belegt, ebenso wie die neu entstandene 10 Meter–Kleinschanze.
Auf der Rehtalschanze kamen nach den Schülermeisterschaften viele Spartakiaden, Kreismeisterschaften sowie Ranglisten- und Sichtungswettkämpfe zur Ausführung. Da sich Masserberg auch als Wintersport- und Luftkurort entwickelt hatte, zogen die sommerlichen Mattensprungläufe viele Zuschauer und Urlauber an.
Die alte Hartungschanze wurde aufgegeben und verfiel im Laufe der Zeit. Die stark frequentierte Rehtalschanze verschliss natürlich auch und war ab 1987 nicht mehr wettkampftauglich. 1988 wurde mit dem Rohbau des neuen Anlaufturmes in Eigenleistung begonnen, aber zur Vollendung der Baumaßnahme kam es nicht mehr, da die Fertigstellung eines größeren finanziellen Aufwandes bedurft hätte.
Mit der Wiedervereinigung 1990 löste sich das System des DDR-Sportes auf allen Ebenen auf. Die bisherige staatliche Unterstützung fiel Stück für Stück weg, was sich auch in Masserberg bemerkbar machte. Der Schanzenneubau stagnierte komplett und der Anfang der 90er Jahre geplante kostengünstigere Schanzenneubau oberhalb des Sportplatzes durch die umbenannte Sportgemeinschaft Rennsteig Masserberg war jedoch nicht finanzierbar. So mussten 1997 die Sparten Sprunglauf und Nordische Kombination leider eingestellt werden. Seither wird im Nordischen Wintersport nur noch Skilanglauf betrieben.

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1)   Jens Jahn   schrieb am 29.11.2011 um 11:25:

In Masserberg gab es noch die große Hartung-Schanze (ca. K 55) und die mit Matten belegte Rehtalschanze (K 25)

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