Aktuelle Neuigkeiten:

Pragelato: Ende der Olympiaschanzen von 2006 naht

Luis auf Schanzen-Tournee: der Traum von Fliegen - wird (vielleicht) bald wahr

Luis auf Schanzen-Tournee: beim Damen-Weltcup in Oberstdorf - Premieren über Premieren

Neu im Statistik-Bereich: Personal Best-Liste für Skispringerinnen

Engelberger Schanze modernisiert - beleuchtete Anlaufspur

mehr



Letzte Updates:

17.06.2017

GER-BYAltstädten

05.05.2017

POL-TTumlin

POL-TTumlin

03.05.2017

GER-BYScheidegg

01.05.2017

SLOVelenje

29.04.2017

POL-SWęgierska Górka

27.04.2017

POL-KNowy Targ

POL-DJelenia Góra

POL-SWisła

POL-SWisła

25.04.2017

POL-SRycerka Górna

24.04.2017

POL-SBędzin

23.04.2017

POL-SZwardoń

POL-KTarnów

POL-SMeszna   NEW!

mehr




Werbung:





Partner:


Peter Riedel Sports Technology


SkokiPolska.pl


Skispringen-Community Forum

GERGER-THLehesten

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

.

Glück-Auf-Schanze:

K-Punkt: 15 m
Baujahr: 1980
Weitere Schanzen: K8
Status: abgerissen
Matten: ja
Verein: ASV Lehesten

nach oben

Geschichte:

Schon vor der offiziellen Vereinsgründung des Wintersportvereins Lehesten im Jahr 1912 gab es Bestrebungen eine Sprungschanze für die Wintersportler zu errichten. Der schneesichere Ort wollte damit als höchst gelegenste Stadt Thüringens die Attraktivität des aufkommenden Fremdenverkehrs erhöhen.
Vermutlich ist die erste Sprungschanze im Sanften Hölzle mit schönem Blick auf die Berg- und Schieferstadt vor dem 1. Weltkrieg entstanden und existierte bis Anfang der 30er Jahre. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde auf diesem Terrain auch gesprungen, aber nur auf einer jeweils im Winter hergerichteten kleinen Naturschanze bei Wettkämpfen der Schule und dem damaligen Jungvolk. Des weiteren gab es 1933 eine vom Verkehrsverein errichtete 30 m-Sprungschanze im Rauschertal, welche aber durch den einsetzenden Schieferbergbau nicht lange existierte.
Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 und der nun auch in Thüringen geschlossenen grünen DDR-Staatsgrenze ging in Lehesten als unmittelbaren Grenzort vieles verloren. So scheiterte auch der Bau einer größeren Sprungschanze schließlich an der Sperrzone.
Durch die beharrliche Initiative des Lehestener Hans Hauptmann als skisportbegeistertem Übungsleiter kam es aber 1976 zur Gründung des Lehestener Schüler- und Jugend-Trainingsstützpunktes für Ski Nordisch innerhalb der Armeesportvereinigung (ASV). Gesprungen wurde auf der Schelfsschanze am Webersloch, einer Naturschanze auf einer Schieferhalde, die schon einige Jahre vorher entstanden war.
Die einsetzenden Erfolge der guten Nachwuchsarbeit durch Hans Hauptmann ermöglichten so 1979/80 den Bau der Schülernschanzen im steilen Kulm in der Nähe des Freibades, von den Einheimischen auch Badekurve genannt. Diese mit Unterstützung der örtlichen Betriebe gebauten „Glück Auf“-Mattenschanzen funktionierten bis zum Mauerfall. Trotz vieler Bemühungen wurde diese Skisprungtradition nach der Wiedervereinigung 1990 leider nicht fortgesetzt und kam zum Erliegen.

nach oben

Karte:

Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2016
www.skisprungschanzen.com