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Ilmenau
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| K-Punkt: | 45 m |
| Rekord: | 52,0 m |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1921 |
| Umbauten: | 1952, 1958 |
| Weitere Schanzen: | K20 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | ja |
| Verein: | SG Empor Ilmenau, WSV Ilmenau 1908 |
Schon 1922 existierte die Lindenbergschanze im thüringischen Ilmenau. Durch den sich später etablierenden Skiverein Sparta wurde die Schanze genutzt und bis Kriegsbeginn Wettbewerbe durchgeführt. Einige Jahre nach Kriegsende gründete sich die Sportgemeinschaft Empor Ilmenau, die 1952 die Schanze komplett neu aufbaute. Der kritische Punkt lag bei 45 Metern, gleichzeitig entstand die Kleinschanze K 20.
1958 wurden die Schanzen mit Matten belegt. Höhepunkt und Tradition des Vereins war der alljährliche Weihnachtssprunglauf.
Der letzte Sprunglauf war 1968, Mitte der 70er Jahre erfolgte der Abriss der mittlerweile baufälligen Schanze. Auf der kleinen Mattenschanze wurde noch bis Anfang 1990 gesprungen, aber auch dieser musste mangels Interesse und fehlender Mittel der Betrieb eingestellt werden. 2004 wurde die Schanze stillgelegt und der Hangbereich seitdem von Alpinsportlern genutzt.
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Prof. Dipl.Ing
Den Neubau der Schanze 1952 habe ich als Student der Technischen Hochschule Dresden, Fakultät für Bauwesen in den Semesterferien in Ilmenau projektiert. Der Anlaufturm und der obere Teil des Aufsprunghanges waren zimmermannsmäßig abgebundene Konstruktionen, die von der Firma Glaser aus Ilmenau errichtet wurden. Ich bin leider nicht mehr im Besitz einer zeichnerischer Unterlage und würde mich freuen, wenn irgendwo eine Planunterlage auftauchen würde. Diese Semesterarbeit hat mir viel Spaß gemacht, zumal die Konstruktion von meinen Arbeitskollegen errichtet wurde. Ich habe 1945 bis 1947 den Beruf eines Zimmermanns in der Firma Glaser erlernt. Joachim Eichstädt