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GERGER-THGoßwitz

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

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Glück-Auf-Sprungschanze:

K-Punkt: 30 m
Schanzenrekord: 33,5 m
Baujahr: 1955
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: BSG Stahl Maxhütte Goßwitz

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Geschichte:

Im Rahmen des damaligen Nationalen Aufbauwerkes (NAW) errichteten die eifrigen Goßwitzer Wintersportler der Betriebssportgemeinschaft Stahl mit Unterstützung der Lehrlinge der Bergbauberufsschule der benachbarten Eisenerzgrube Kamsdorf die Sprungschanze im Wutschetal in den Jahren 1955-56.
Es entstand eine Schanze im Massivbau, deren Anlaufturm 8 m hoch war. Als Baumaterial benutzte man Schlackensteine, die aus der Maxhütte Unterwellenborn kamen. Dieser Großbetrieb der Eisenverhüttung unterstützte mehrere umliegende Vereine als Trägerbetrieb und förderte so das sportliche Leben in der Region.
Als sich 1961 die eigenständige Sektion Wintersport in der BSG Goßwitz gründete, kam es zu Skisprungwettkämpfen wie den Wanderpokal der BSG und Vereinswettkämpfen mit Gästen aus Triebes, Lobenstein und Kamsdorf. Den Höhepunkt erlebte der Verein mit der Kinder- und Jugendwinterspartakiade des Kreises Saalfeld im Jahr 1963.
Obwohl sich die Schanze in den guten Wintern großer Beliebtheit erfreute, verebbte die Wintersportbegeisterung und schon 1969 gab die Schanze einen traurigen Anblick. Im Herbst 1976 wurde sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durch eine Übung der Kampfgruppe der Maxhütte Unterwellenborn gesprengt.

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1)   Torsten Heinrich   schrieb am 12.10.2016 um 22:54:

Hallo zusammen,
um ihre Daten zu vervollständigen, den Schanzenrekord sprang mein mittlerweile verstorbener Vater Karl-Heinz Heinrich.

Mit freundlichen Grüßen
Torsten Heinrich

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