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Wernigerode
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| Schanzengröße: | HS 67 |
| K-Punkt: | 63 m |
| Rekord: | 72,0 m |
| Anlauflänge: | 59,2 m |
| Anlaufneigung: | 35° |
| Tischlänge: | 5,3 m |
| Tischneigung: | 9,5° |
| Tischhöhe: | 2,5 m |
| Geschwindigkeit: | 74,8 km/h |
| Aufsprungneigung: | 35° |
| Baujahr: | 1963 |
| Umbauten: | 1972, 1978, 1994 |
| Weitere Schanzen: | K35, K18, K7 |
| Status: | in Betrieb |
| Matten: | ja |
| Verein: | SK Wernigerode |
Der erste Sprunghügel in Wernigerode in Sachsen-Anhalt wurde im Winter 1909 von einigen jungen Skifahrern im Bibenstal gebaut. Erst 1924 begann der SK Wernigerode dann dort mit der Errichtung einer richtigen Sprungschanze. Bei der Einweihung 1926 sahen 1500 Zuschauern den ersten Rekordsprung von Rudi Stahlmann auf 23,5 m. Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges und auch danach ab den 50er Jahren wurde die Schanze in den Winter fleißig zu Training und Wettkämpfen genutzt. 1958 kamen dann sogar 3000 Zuschauer zu einem Nachtspringen an die 40-Meter-Schanze, die jedoch Anfang der 60er Jahre dann baufällig wurde.
Nach drei Jahren Bauzeit fand 1963 die Schanzeneinweihung der Mattenschanze im Zwölfmorgental statt. 1972 bis 1974 erfolgten dann ein moderner Umbau mit der Verlängerung des Anlaufturmes, sowie der Aufbau der kleineren Schanzen. 1978 wurde dann der Schanzentisch zurückversetzt. Zu dieser Zeit fanden zahlreiche internationale Veranstaltungen und DDR-Auswahlwettkämpfe im Zwölfmorgental statt. Der letzte Umbau zur K63 nach neuesten FIS-Normen fand 1994 bis 1996 statt und außerdem wurden die vier Schanzen K63, K35, K18 und K7 mit neuen Matten ausgestattet. Im Zwölfmorgental steht seither ist die größte Schanzenanlage des Skiverbandes Sachsen-Anhalt. 2005 wurde der Komplex noch um ein Hotel erweitert.
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