Schanzen in Wisła Centrum sollen renoviert werden
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12.05.2012

Schierke
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| K-Punkt: | 70 m |
| Rekord: | 77,0 m (Werner Lesser ) |
| K-Punkt: | 35 m |
| Rekord: | 40,0 m |
| K-Punkt: | 20 m |
| Rekord: | 22,0 m (Peter Schmidt ) |
| Baujahr: | 1923 |
| Umbauten: | 1949 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
Die Geschichte der Eckerlochschanze beginnt Anfang der 20er Jahre, als die Schierker die Südhangschanze am Erdbeerkopf aufgaben und einen Platz für eine neue schneesichere Schanze suchten. Das Eckerloch wurde ihnen 1923 von der Fürstlichen Stolberg Wernigerödischen Kammer zum Bau einer Sprungschanze überlassen und diese gehörte in den Jahren danach zu den renommierten Skischanzen im Harz.
1949 wurde die Schanze neu aufgebaut und 1950 fand hier die erste DDR-Meisterschaft im Skispringen statt. Gleichzeitig erfolgte die Namensweihe zur "Schanze der Einheit". Die damalige politische Entwicklung in Deutschland ließ mit fortschreitender Zeit leider keine Einheit zu und mit der Errichtung der Berliner Mauer 1961 und der zwangsläufigen Teilung Deutschlands war das Schicksal der Schanze besiegelt. Auf Grund der Lage im unmittelbaren Grenzsperrbezirk der DDR durfte sie nicht mehr benutzt werden, verfiel im Laufe der Zeit und wurde schließlich in den 70er Jahren abgerissen.
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