Aktuelle Neuigkeiten:

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Alles Wissenswerte für den Olympia-Winter

Neue Sommerschanzen in Ironwood und Red Wing sollen bis 2019 gebaut werden

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Ein Rückblick

FIS-Schanzen-Komitee passt Regel an: Höhere Sicherheit beeinflusst Schanzengrößen

Pragelato: Ende der Olympiaschanzen von 2006 naht

mehr



Letzte Updates:

17.12.2017

POL-KSzczawnica

POL-DSokolec

POL-DSzklarska Poręba

POL-DLądek-Zdrój   NEW!

POL-DSosnówka   NEW!

CZE-SSenohraby

CZE-UOsek

POL-FDarnawa

POL-FŻary

16.12.2017

POL-DPieszyce

POL-DDuszniki-Zdrój

POL-DBoguszów-Gorce

15.12.2017

POL-DSzczawno-Zdrój

SPALa Molina

14.12.2017

POL-DŚwieradów-Zdrój

mehr




Werbung:





Partner:


Peter Riedel Sports Technology


SkokiPolska.pl


Skispringen-Community Forum

GERGER-SNWaltersdorf

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

.

Lauscheschanze:

K-Punkt: 50 m
Schanzenrekord: 58,0 m
Baujahr: 1930
Umbauten: 1956
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: SK Lausche Waltersdorf

nach oben

Geschichte:

Der höchste Berg des Zittauer Gebirges in der Oberlausitz ist die Lausche (792 m) und jene Erhebung liegt unmittelbar an der tschechischen Grenze wenige Kilometer südlich von Waltersdorf. Hier begann der Skiklub Waltersdorf nach der Vereinsgründung 1928 seine Aktivitäten im Abfahrts- und Torlauf, aber auch mit Skispringen. So entstand aus der anfänglichen kleinen Naturschanze später die Lausche-Sprungschanze, welche dann Anfang der 50er Jahre schon einen hölzernen Anlauf besaß und Weiten knapp über 40 Meter gesprungen wurden.
Der Wunsch der Skisportler nach einer neuen und besseren Schanze nahm mit der Zeit konkrete Formen an. So begann man 1956 mit dem Neubau und wie damals nicht anders möglich wurden die Bauarbeiten in vielen tausend Stunden eigennütziger Handarbeit durch die Mitglieder der Sportgemeinschaft bewältigt. Für die Vergrößerung der Schanze wurde der Radius ausgeschachtet und der Absprungtisch weiter nach oben verlegt. Der alte Anlaufturm wurde abgerissen und das obere Drittel des Aufsprunghanges musste künstlich per Holzkonstruktion errichtet werden. Die ebenfalls nach oben verlegte Anlaufspur verlief nun auf dem natürlichen Bergprofil.
Stolz wurde im Winter 1957 die größte Schanze in Ostsachsen eingeweiht. In den folgenden Jahren erfolgten bei guten Schneeverhältnissen so manche Sprungläufe mit einhergehenden alpinen Wettkämpfen. Der Sprungbetrieb lief bis etwa 1968/69, denn der damalige Beschluss der DDR-Sportführung, den alpinen Skisport als Leistungsport zu beenden, hinterließ in Waltersdorf deutliche Spuren und auch der Skisprung lies nach. Schlechte Winter, wenige Springer und ein zu großer Aufwand für die Schanzenpräparierung gaben schließlich den Ausschlag für die Schanzenstilllegung und 1972 erfolgte der Abriss. Der alpine Sektor ging aber nicht vollständig ein und seit den 90er Jahren erlebt der neugegründete ASVL Waltersdorf einen soliden Vereinsaufschwung.

nach oben

Karte:

Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2016
www.skisprungschanzen.com