Schanzen in Wisła Centrum sollen renoviert werden
Luis on Tour: Garmisch-Partenkirchen
Olympiaschanze für Sochi eingeweiht
Erste Sprünge in Chaykovskiy absolviert
19.05.2012
17.05.2012
16.05.2012
14.05.2012
13.05.2012
12.05.2012

Tannenbergsthal
.
| K-Punkt: | 27 m |
| Rekord: | 34,0 m |
| Baujahr: | 1959 |
| Umbauten: | 1972 |
| Weitere Schanzen: | K12 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | ja |
| Verein: | SSG Tannenbergsthal |
Als ehemaliger Skisportaktiver der Nachkriegszeit arbeitete Siegfried Gläß als Lehrer in der Schule im kleinen vogtländischen Tannenbergsthal. Er leitete die Schulsportgemeinschaft und unter seiner Regie entstand mit viel Eigenleistung und ehrenamtlichen Engagement im Jahr 1959 die Waldbachschanze. So wurden die Stahlrohre für das Stützen des Anlaufturmes im RAW Zwickau besorgt, die Punktfundamente in Handarbeit hergestellt und der hölzerne Anlaufbelag montiert. Die kleine Anfängerschanze wurde wenig später errichtet. 1972/73 erhielten die Schanzen Kunststoffmatten.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass in jenen Jahren Siegfried Gläß Skispringen im Unterrichtsfach Sport durchführte! Dort hatte sich auch der Nachwuchsspringer Thomas Meisinger entwickelt. Als großes Springertalent wurde er dann zum SC Klingenthal delegiert, wo er in seiner leistungssportlichen Laufbahn 1977 DDR-Meister im Skispringen wurde. Bei der Skiflug-WM 1977 in Vikersund und 1981 in Oberstdorf erzielte er jeweils als Neunter seine besten internationalen Ergebnisse.
Leider endete mit der Wiedervereinigung auch der Sprungbetrieb auf der Schanze und 1991/92 wurde sie durch die Gemeinde abgebaut. Ein kleines dörfliches Stück Skisprunggeschichte war abgeschlossen.
Karte:Werbung:
Kommentar hinzufügen: