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Stützengrün
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| K-Punkt: | 50 m |
| Rekord: | 53,0 m |
| Baujahr: | 1951 |
| Umbauten: | 1958 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| K-Punkt: | 35 m |
| Rekord: | 28,5 m |
| Baujahr: | 1978 |
| Umbauten: | 1986, 2008 |
| Weitere Schanzen: | K15, K8 |
| Status: | in Betrieb |
| Matten: | ja |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Verein: | Skiverein Stützengrün |
Zum Wintersportfest 1950/51 fing alles an, als Sportsfreund Rudi Weigel seinen Einstand rund um den Gasthof Hoyer, mit Abfahrtslauf, Torlauf und Sprunglauf, gab.
Skifahrer der 1. Stunde und Beteiligte am Bau der Weißbachtalschanze waren Tröger Dieter, Neumann Gerhard, Dorn Ludwig, Leistner Dieter, Fritsch Harry, Klötzer Heinz, Wappler Heini und Markert Wilfried, um nur einige stellvertretend für alle Skisportfreunde aus Stützengrün und Umgebung zu nennen. Am 27. Januar 1952 wurde die Weißbachtalschanze mit dem Weihesprung durch Rudi Weigel eingeweiht. Der Schanzenrekord lag bei 33 Meter.
Auf Drängen des Vors. der BSG Aufbau Stützengrün, Herbert Weck, wurde 1957 die Sektion Ski gegründet. Rudi war Sektions- und Übungsleiter in einer Person. Einige Zeit später stand das erste Großprojekt ins Haus. So wurde 1958 mit Hilfe der Wintersportler, Fußballer, freiwilligen Helfern und der Konsum Bürstenfabrik die Weißbachtalschanze umgebaut. Nun gelang ein Schanzenrekord von 53 Metern, auf der größten Anlage im Kreis Aue. In dieser Zeit wurde auch die erste Mannschaft aufgebaut. Fahrzeug der Sektion war ein blauer Framo mit Plane der Konsum Bürstenfabrik. Moderner wurde auch die Anzugsordnung aus synthetischen Keilhosen und blauen Skipullovern mit einem Schneekristall auf Brust und Oberarmen. Diese Pullover wurden in mühevoller Arbeit von Reichel Günter und seiner Familie gestrickt. 1961 wurde Sportsfreund Zachor Peter, auf Grund seiner guten Leistungen, nach Johanngeorgenstadt delegiert.
Im Jahre 1975 wurde dann eine Kleinschanze, hinter der Fleischerei Ebert, mit Mattenbelag für das Training unserer Kleinsten, erbaut.
Mit Beginn der 80er Jahre erfreute sich der Wintersport zunehmend größerer Beliebtheit. Ein Grund hierfür, war der Bau der beiden Schanzen am Freibad 1978. Diese Anlage (Raumschanze) konnte 1986 mit Matten belegt werden, so dass fortan ganzjährig trainiert werden konnte. Die Weißbachtalschanze fiel leider dem Bau der Talsperre Eibenstock zum Opfer.
Im Juli 2008 wurde mit dem Abriss der beiden Raumschanzen K25 und K12 begonnen, so dass bis 2009 drei Schanzen K35, K15 und K8 sprungbereit sein sollten. Die Modernisierung des Anlaufturms, Versetzung und Erneuerung des Tisches und Formung eines völlig neuen vergrößerten Schanzenprofils verzögerte sich aber etwas, so dass erst im Spätherbst 2010 die neue K35-Mattenschanze fertig gestellt werden konnte. Die Arbeiten an K15 und K8 dauern noch an. Nichtsdestotrotz gelang dem SV Stützengrun damit ein toller Erfolg und der Verein kann zuversichtlich in die Zukunft blicken.
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