Schanzen in Wisła Centrum sollen renoviert werden
Luis on Tour: Garmisch-Partenkirchen
Olympiaschanze für Sochi eingeweiht
Erste Sprünge in Chaykovskiy absolviert
19.05.2012
17.05.2012
16.05.2012
14.05.2012
13.05.2012
12.05.2012

Sehmatal-Neudorf
.
| K-Punkt: | 35 m |
| Rekord: | 44,0 m (M. Kossmann ) |
| Baujahr: | 1948 |
| K-Punkt: | 25 m |
| Baujahr: | 1972 |
| Weitere Schanzen: | K15 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SV / BSG Wismut Neudorf |
Neudorf im sächsischen Kreis Annaberg liegt unweit vom Wintersportzentrum Oberwiesenthal.
Die Wismutschanze entstand in der Zeit der SDAG Wismut 1948/49, jener Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft, die verantwortlich für den Abbau von Uranerz in dieser Region war, welches übrigens ausschließlich in die UdSSR geliefert wurde. Mit dem Aufschwung dieser Bergbau-Industrie im Erzgebirge entstanden unter anderem auch Kultur- und Sportstätten wie der Wismutschanze in der Vierenstraße.
Die Skisprunganhänger der damaligen BSG Wismut Neudorf errichteten einen ca. 8 m hohen hölzernen Anlaufturm und damit erreichte man auf der damals auch Erzhammerschanze genannten Anlage Sprünge bis 45 Meter. In den Jahren der Nachkriegszeit wurden regelmäßige Wintersprungläufe abgehalten, aber 1965 musste die nunmehr morsche Anlage abgerissen werden. 1972 entstand dann daneben eine kleinere K25- und K10-Mattenschanze mit einem Stahlrohranlaufgerüst.
Leider erlag 1989/90 das Skispringen in Neudorf völlig und schließlich wurden 1999 die Matten abmontiert.
Kontakt:
Karte:
Foto-Galerie:Werbung:
Kommentar hinzufügen: