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Hertigswalde

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Grenzwinkelschanze:

K-Punkt: 40 m
Schanzenrekord: 52,0 m
Baujahr: 1935
Umbauten: 1953, 1992
Weitere Schanzen: K28, K18, K10
Status: abgerissen
Matten: ja
Verein: Sebnitzer Schi-Zunft, Dynamo Sebnitz

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Geschichte:

Schon einige Zeit existierte der Wunsch vieler Skisportfreunde rund um Sebnitz nach einer richtigen Sprungschanze. Am 20. Januar 1935 ging dieser in Erfüllung und die Grenzwinkelschanze in Hertigswalde wurde bei schönem Winterwetter vor ca. 5000 Zuschauern eröffnet. Zu diesem Anlass wurde von der Sebnitzer Schi-Zunft sogar ein Gedicht verfasst (siehe Bilder).
Die 40-Meter-Schanze nach dem 2. Weltkrieg am 08.02.1953 wieder eröffnet. In der Zeit ihres Daseins wurde die Sprungschanze und ihr Umfeld immer wieder verbessert. So wurde später die Schanzenbaude erbaut und die Anlage erhielt einen Mattenbelag. Auf die Nachwuchsarbeit wurde bei Dynamo Sebnitz sehr viel Wert gelegt und so kamen noch drei Schanzen für die jüngeren Springer hinzu.
All dieses Engagement trug auch dazu bei, dass immer wieder junge Skisportler zum Sportclub nach Klingenthal delegiert wurden. Die wohl bekanntesten Athleten, die in Sebnitz ihre Skisprung-Ausbildung erhielten, sind Gerd Siegmund, Heiko Hunger und Uwe Prenzel. Leider konnte diese Tradition nach 1990 nicht lange fortgesetzt werden und das Schanzenareal verfiel um 1996-1998 in den heutigen Zustand.

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