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Schellerhau
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| K-Punkt: | 45 m |
| Baujahr: | 1956 |
| K-Punkt: | 30 m |
| Baujahr: | 1912 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SG Schellerhau |
Schon 1912, eine Nasenlänge vor Altenberg und Geising, errichtete man in Schellerhau die erste Sprungschanze der Region unweit des ehemaligen Grohmann-Grundstückes am Mathäusweg, das später in Hartmann-Eigentum überging. Die Grohmannschanze ließ Sprünge bis 30 m, sodass auch Sächsische Landesmeisterschaften auf ihr ausgetragen wurden. 1935 musste die Naturschanze mit hölzerner Anlaufhilfe jedoch wegen Baufälligkeit abgerissen werden.
1955 planten die Sportsfreunde um Kurt Hänel die Erbauung einer neuen Sprungschanze. Man entschied sich für den Nordhang an der Roten Weißeritz in der Nähe des Cronau-Heimes. Erst 1969 wurde die Schanze dann eingeweiht und zur Feier des 20. Jahrestages der DDR benannt. Nur wenige Jahre später wurde die 45-Meter-Schanze dann aber zugunsten des Biathlon-, Schlitten- und Bobsports aufgegeben. Sie besaß einen hölzernern Anlaufturm und das obere Drittel des Aufsprunghangs war mit Holz unterlegt.
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