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Oybin
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| K-Punkt: | 40 m |
| Rekord: | 42,5 m ( Schmidt , 1987) |
| Anlauflänge: | 54 m |
| Anlaufneigung: | 33° |
| Aufsprungneigung: | 36° |
| Baujahr: | 1926 |
| Umbauten: | 1957, 1985 |
| Weitere Schanzen: | K21 |
| Status: | außer Betrieb |
| Matten: | ja |
| Verein: | SG Dynamo Oybin |
Schon Ende der zwanziger Jahre gab es am Hochwaldhang zwischen Oybin und Jonsdorf im Zittauer Gebirge die erste Sprungschanze – errichtet von Zittauer Sportlern.
1957 entstand dann eine der ersten Mattenschanzen in der DDR, die nun vom Polizeisportverein Dynamo betrieben wurde. Der dann entstandene Trainings- und Wettkampfbetrieb kam 1972 in Oybin fast zum erliegen, nachdem das talentierte Eigengewächs Mathias Buse zum Sportclub Dynamo Klingenthal wechselte. Er entwickelte sich dort derart gut, dass er 1977 Vize-Weltmeister bei den Junioren und ein Jahr später in Lahti bei den Männern Doppelweltmeister (Gold auf der Normalschanze und mit der Mannschaft) wurde.
Anfang der 80er Jahre lebte der Verein mit einem neuen Schanzenprojekt wieder auf. Im Oktober 1985 wurden im Ortsteil Hain die neue Jugend- und Pionierschanze mit Matten und neuem Sprungrichterturm im Rahmen des Trommel-Pokalsprunglaufes, einem DDR-offenen Wettkampf der 12-Jährigen, der national einen hohen Stellenwert hatte, eingeweiht. Danach kamen eine zentrale Sprühanlage für die Mattenbewässerung und ein Kippbalkenanlauf dazu. Nach der Wende 1989 zerfiel der Verein jedoch, der Sprungbetrieb wurde eingestellt und später die Matten demontiert. Obwohl die Schanzen im Winter noch nutzbar wären lebte diese Sportart nicht mehr auf. Der 2006 zur 750-Jahr-Feier von Oybin durchgeführte Sprunglauf hatte deshalb nur symbolischen Charakter bezüglich der Stadtgeschichte.
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