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GERGER-SNOderwitz

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

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Sprungschanze am Spitzberg:

K-Punkt: 20 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1922
Umbauten: 1933
Status: abgerissen
Verein: Skiklub Oderwitz

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Geschichte:

Am Oberoderwitzer Spitzberg, einem markanten Kegelberg im Oberlausitzer Bergland mit 510 m Höhe, errichtete der Skiklub Oderwitz seine Sprungschanze im Jahr 1922. Die Schanze befand sich unterhalb des Nordpfeilers und ermöglichte Weiten um die 20 Meter. Anfang der dreißiger Jahre waren auch Sportler des Ski- und Wanderclub– Alpenverein aus Varnsdorf auf der Schanze dabei, so dass 1933 in gemeinsamer Arbeit die Schanze baulich vergrößert wurde, mit dem Ziel 30-Meter-Sprünge zu erreichen.
Über den Umkreis hinaus bekannt wurde die Schanze im Sommer 1936, als der Verein „Deutschlands ersten Kunstschnee-Wettkampf im Skispringen“ propagierte. Dabei waren der Naturanlauf und der Aufsprunghang mit einer Fichtennadelschicht versehen und zur besseren Gleitfähigkeit wurden die Skier mit Petroluem eingepinselt. Nähere Details sind dazu nicht bekannt, aber diese Methode für Wettkämpfe im Sommer setzte sich nicht durch.
Am Spitzberg gab es seiner Zeit auch eine Rodelbahn, welche auch noch Anfang der 50er Jahre benutzt wurde, die Sprungschanze war aber da schon nicht mehr in Betrieb.

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