Aktuelle Neuigkeiten:

Bau der Olympiaschanzen für Peking 2022 in vollem Gang!

Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Umbau der Audi Arena hat begonnen

2000 Skisprungschanzen-Anlagen im Archiv!

Alles oder Nichts: Braunlage wagt sich an den Traum Großschanze

"Ein entscheidender Schritt": Anlaufturm der Rothaus-Schanze wird modernisiert

mehr


Sende uns deine Schanzen-Fotos und Informationen per Email!


Letzte Updates:

19.07.2019

JPN-16Oyama

JPN-04Naruko

JPN-15Myōkō Kogen

AUT-OOHöhnhart

JPN-20Otari   NEW!

18.07.2019

AUT-OOHinzenbach

RUSMoskva

17.07.2019

GER-BYRuhpolding

GER-BYGmund am Tegernsee

GER-BEBerlin

NOR-04Hamar

NOR-18Hommelstø

16.07.2019

NOR-10Kristiansand

GER-BEBerlin

15.07.2019

NOR-06Vikersund

mehr



Werbung:




Partner:

Peter Riedel Sports Technology

SkokiPolska.pl

Skispringen-Community Forum


Werbung:



GERGER-SNNeuhausen

Gassenberg

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Kommentare

.

Schanze der Einheit:

K-Punkt: 65 m
Männer Winter Schanzenrekord: 62,0 m (Helmut Recknagel DDR)
Gesamthöhe: 80 m
Turmhöhe: 18 m
Anlaufneigung: 35°
Aufsprungneigung: 35°
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1953
Status: abgerissen
Verein: BSG Aufbau Neuhausen

nach oben

Geschichte:

1952 begann man im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) den Bau der großen Schanze in Neuhauen, denn die veraltete Schwartenbergschanze genügte nicht mehr den neuen Anforderungen. Mit der 1953 von der DDR-Regierung beschlossenen staatlichen Unterstützung von Wohn-, Kultur- und Sport­bauten arbeiteten die engagierten Sportler und viele freiwillige Helfer Neuhausens uneigen­nützig an dieser gewagten Aufgabe. Das Gelände war von der Gemeinde zur Verfügung gestellt worden, das Bauholz hatten hiesige Waldbesitzer gespendet und nach Plänen des Oberstdorfer Heini Klopfer, sowie den Detail­pro­jek­tier­ungen des VEB Sportbauten Aue wurde eifrig gebaut. 1500 m³ Fels und Erde wurden bewegt, 15 t Zement verbaut und 150 Festmeter Holz, sowie 4 t Eisenteile wurden für den Anlaufturm verarbeitet.
Ende des Jahres 1953 war es dann soweit, die Schanze am Gassenberg war im ganzen Ort sichtbar und gleichzeitig war im Auslauf eine Natur-Eislaufbahn entstanden! Am Sonntag, den 24. Januar 1954 wurde feierlich die neu erbaute Sprungschanze mit dem Namen “Schanze der Einheit“ eingeweiht. Die Anlage war im Landkreis einmalig und in den fol­gen­den Wintern der 50er Jahre wurden zahlreiche und gut besetzte Wettkämpfe durchgeführt. Höhepunkt war der Sonder­sprung­lauf um den Preis des DDR-Gewerkschaftsbundes 1959, an dem die gesamte damalige nationale Elite teilnahm und der Olympiadritte von 1956 Harry Glass, vor Helmut Recknagel und Werner Lesser gewann.
Der letzte Sprunglauf war dann 1961, denn durch den beginnenden Großbau der Trink­was­ser­talsperre Rauschenbach wurde im Bereich des Auslaufes der Bau eines Ent­lade­bahn­hofes erforderlich, so dass die Schanze nicht mehr benutzbar war. Die Neuhausener Sportführung versuchte 1968 nach Fertig­stell­ung des Trinkwasserprojektes das Terrain für andere Sporteinrichtungen zu planen, scheiterte jedoch an den neuen Strategien der regionalen SED-Politik. 1973/74 erfolgte der Abriss des Anlaufturmes.

nach oben

Kontakt:

nach oben

Karte:


Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2019
www.skisprungschanzen.com