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Netzschkau
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| K-Punkt: | 35 m |
| Rekord: | 45,0 m (Max Meinel , 1938) |
| Baujahr: | 1930 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | TSV NEMA & Turnerbund Netzschkau |
Nach dem Namen des Grundstückbesitzers wurde am 8. Februar 1931 die Berglassschanze des Turnerbundes Netzschkau eröffnet. Bemerkenswert ist dabei die unmittelbare Lage am Hang der Göltzschtalbrücke, welche von 1846 bis 1851 erbaut wurde und mit ihren Dimensionen (Länge 574 m, Höhe 78 m) noch heute als größte Ziegelbrücke der Welt gilt. In der Zeit des Nationalsozialismus erhielt sie 1935 den Namen „Franz Neubert Schanze“, da die Familie Berglas jüdischen Ursprungs war.
In der Nachkriegszeit wurde sie 1950 wieder aufgebaut und erhielt nunmehr den Namen von Kurt Nagel, einem Mitbegründer der Ski-Abteilung und erfolgreichen Netzschkauer Skispringer, der 1943 im Krieg gefallen war. Skispringen des Sportvereins Nema Netzschkau und auf Kreisebene fanden später bis 1964 statt. Mit der Bildung der Sport Clubs in der DDR und der damit verbundenen Konzentration des Springernachwuchses erhielten die kleinen Skisprungvereine keine Unterstützung mehr und gingen ein – so auch im westsächsischen Netzschkau.
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